Mit dem „Galaxy S III“ legt Samsung die Messlatte hoch
01.06.2012 | 17:58 Uhr 2012-06-01T17:58:00+0200
Essen. Das neue Samsung „Galaxy S III“ dürfte das wohl beste Smartphone am Markt sein: ein brillanter Bildschirm und genug Rechenleistung dank Vier-Kern-Prozessor. Nur die Sprachsteuerung bedarf einer Menge Übung.
Diesen Bildschirm muss man einfach mögen: Selten war die Farbdarstellung auf einem Handy-Display so brillant wie auf dem neuen Samsung „Galaxy S III“ . Der Nachfolger des Verkaufsschlagers „Galaxy S II“ steht seit kurzem in den Läden. Und so viel sei schon einmal gesagt: Es ist ein würdiger Nachfolger – wenn auch mit kleinen Macken.
Doch zurück zu diesem beeindruckenden 4,8 Zoll (rund 12,5 Zentimeter) großen Bildschirm, der die Konkurrenz von Apple und Nokia alt aussehen lässt. Allenfalls HTC kann da noch mithalten, etwa mit dem Modell „One X“. Der Samsung-Bildschirm überzeugt dank sehr gutem Kontrast und einer hohen Blickwinkel-Stabilität. Heißt: Wer von der Seite draufschaut, erkennt noch immer genug. Das macht das neue Galaxy-Handy zur perfekten Multimedia-Maschine. Videos und Filme sehen darauf brillant aus, so macht mobiles Schauen, zum Beispiel während einer längeren Zugfahrt, Spaß.
Genug Leistung für die meisten Apps
Doch auch bei der Darstellung von Internetseiten kann der Bildschirm überzeugen. 1280 mal 720 Bildpunkte misst das Display. Schrift wird dadurch ausreichend scharf, selbst vergrößert fransen Buchstaben nicht aus.
Auch komplexere Internetseiten bauen sich angenehm schnell auf, vorausgesetzt, das mobile Internet ist schnell genug. Im Galaxy S III werkelt ein Vier-Kern-Prozessor. Ein solcher arbeitete bislang nur im HTC One X. Genug Leistung für die meisten Apps, jene Mini-Programme, die in Googles Internetladen jederzeit zu bekommen sind. Denn auf dem neuen Galaxy werkelt natürlich wieder das Betriebssystem Android, aktuell in der Version 4.
Zurzeit dürften sowieso nur die wenigsten Miniprogramme die volle Leistungsfähigkeit von Samsungs „Über-Handy“ komplett auskosten. Allenfalls Spielen dürfte das gelingen. Das kennt man ja bereits vom Computer zuhause.
Die Sprachsteuerung bedarf einer Menge Übung
Samsung hat dem Galaxy S III einige Gimmicks spendiert, die an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben sollen. Zum Beispiel die Gesichtserkennung, die, einmal aktiviert, das Handy-Display nicht in den Schlafmodus gehen lässt, solange jemand auf den Bildschirm schaut.
Oder Samsungs Antwort auf Apples Sprachsteuerung „Siri“ : „S Voice“, so haben die Koreaner die Funktion getauft, tut sich allerdings oft sehr schwer, Sprachbefehle in die Tat umzusetzen. Im Test klappte das nur in rund der Hälfte aller Fälle. Handybesitzer, die die Funktion regelmäßig nutzen wollen, müssen an ihrer Aussprache arbeiten, dann steigt die Trefferquote vermutlich.
Wer das Gerät auf den Bildschirm legt und die entsprechende Funktion aktiviert hat, bei dem schaltet sich das Telefon automatisch stumm. Einmal rumgedreht, klingelt es wieder, wenn jemand anruft.
Akku macht nach acht bis zehn Stunden schlapp
Und die Kamera? Ist deutlich kleiner ausgefallen, als sich das Nutzer im Vorfeld gewünscht haben. Im Internet wurde viel vor der Veröffentlichung viel spekuliert, ob Samsung dem „Galaxy S III“ eine Zwölf-Megapixel-Kamera spendiert. Acht – wie beim Vorgänger – sind es geworden. Für Schnappschüsse und gelegentliche Videos reicht das aber allemal.
Wer das neue Handy ausgiebig nutzt, der sollte immer das Ladekabel parat haben. Nach acht bis zehn Stunden muss das Gerät nämlich an die Steckdose, aber das ist bei der Konkurrenz auch nicht anders. Im Ruhezustand hält der Akku auch gern mal ein paar Tage durch, zeigte unser Test.
Das Gerät liegt gut in der Hand
Gibt es sonst noch etwas zu meckern? Nein, im Gegenteil. Erwähnt werden sollte an dieser Stelle noch die wirklich sehr gute Klangqualität von Musik, außerdem lässt sich der interne Speicher des Gerätes, der mit 16 Gigabyte marktüblich ausgefallen ist, per SD-Speicherkarte um bis zu 64 Gigabyte ausbauen. Das dürfte allerdings nur für Musik- und Filmliebhaber interessant sein.
Achja, gut in der Hand liegt das Smartphone auch. Trotz seiner beeindruckenden Ausmaße von 13,5 mal sieben Zentimetern. Und trotz der Kunststoffschale. Trotzdem: Nur Menschen mit entsprechenden Pranken gelingt die unfallfreie Bedienung mit einer Hand. Alle anderen nehmen lieber beide Hände.
Mit dem rund 600 Euro teuren „Galaxy S III“ dürfte Samsung das aktuell beste Smartphone am Markt anbieten. Apple will noch in diesem Jahr mit einem neuen iPhone kontern. Die Messlatte liegt seit kurzem sehr hoch.
iPhone | Apple | Samsung Galaxy | Android | Apps | HTC | Internet | Smartphones
11:33
"Im Internet wurde viel vor der Veröffentlichung viel spekuliert, ob Samsung dem „Galaxy S III“eine Zwölf-Megapixel-Kamera spendiert. Acht – wie beim Vorgänger – sind es geworden."
Wie schlimm (bei einer Handykamera)...
@#6
Tatsächlich? Samsung-Produkte werden "gehypt"?!
Mir kam es bisher eher so vor, als wenn dies bei Apple-Produkten der Fall wäre.
16:50
endlich preisen se hier mal ne Alternative zu Apple an. Wurde ja schon langeweilig...
11:20
Ich kann nur hoffen, das Apple nicht auf den "Groß, größer, MEGAdisplay-Zug" aufspringt und weiterhin das handliche Format beibehält.
Nichtmal mein Computer daheim hat 4 Kerne. Also was solls im Handy? Ist mir eh gleich, da ich den Unterschied eh nicht merke wenn ne App 0,5 millisekunden schneller aufplöppt.
Ich freu mich auf den neuen Apfel zum telefonieren und warte gespannt, wie dann diese "Werbeanzeigen" von den Android-Jüngern kommentiert werden.
Es geht nicht daum, ob eine Anwendung einige wenige Sekundenbruchteile schneller startet, sondern ob sie auch dann noch flüssig läuft, wenn eine oder mehrere andere Anwendungen gleichzeitig laufen. Soweit mir bekannt ist, verwendet Samsung in diesem GErät einen Prozessor aus einer neuen GEneration, deren Strukturgrößen nur noch 2/3 der betragen wie die bisherigen. Dadurch wird erheblich Energie gespart und das Gerät wird auch nicht mehr so warm (obwohl es gleichzeitig eine höhere Rechenleistung besitzt).
Zu den Akkus, selbst wenn man nicht ständig einen Ersatzakku mit sich führt, ist es schon ein Unterschied, ob ich für den Austausch des Akkus nach ein bis zwei Jahren 50€+ bezahlen darf (wenn es überhaupt möglich ist) oder einfach einen anderen zum Preis von ca. 10€ ins Gerät stecke ohne das Gerät einsenden zu müssen.
11:05
Gott sei dank, auch bei diesem Gerät, mit wahrscheinlich herausnehmbarem Akku-ein fester Akku wird ja immer "benöhlt"- hält dieser nur 8-10 Stunden. Aber sicher werden ja alle User wieder 3 Ersatzakkus in der Tasche haben ;-)
Wenn die Messlatte bedeutet, dass das Telefon Monsterprozessoren hat die alles können dann stimmt es, leider ist und bleibt die Stromversorgung in absehbarer Zeit das Hauptproblem. und "Got sei dank" auch bei diesem Gerät. Samsung wird ja sehr gerne "gehypt" und als das Nonplusultra gesehen. Bin im Übrigen kein "Apple-Jünger" wie es gerne geschrieben wird. Ich bemühe mich die Fakten zu werten und da schwirren alle leistungsfähigen Telefone bei der Akku-Leistung zwischen ca. 8-24 Stunden je nach Leistungsabruf und Nutzung.
10:30
#1:
Da hier auch regelmäßig über die Neuheiten von Apple berichtet wird, finde ich es mehr als fair, auch mal über andere Hersteller zu schreiben.
Ob man allerdings einen QuadCore im Handy braucht?
Für normale Anwendungen, wie E-Mail, Internet und Kalender reicht mir weiterhin das Galaxy W. Warten wir ab, wie sich der Preis entwickelt.
10:05
"1280 mal 720 Bildpunkte misst das Display. Schrift wird dadurch ausreichend scharf, selbst vergrößert fransen Buchstaben nicht aus."
Welchen Einfluss hat die Anzahl der Bildpunkte auf das Ausfransen von Buchstaben bei deren Vergrößerung?
10:00
@1 Malakostraka:
zu 1: Nein es ist ein journalistischer Beitrag, auch "Testbericht" genannt, der geneigte Leser möge sich einen Eindruck über die Leistungsfähigkeit des Produktes verschaffefn.
zu 2: Nein, siehe 1. Darüber hinaus gibt es auch Testberichte über ander Smartphones (Fernseher, Waschmaschinen, Autos....)
zu 3: Nein, siehe 3.
zu 4: Gegenfrage: Wer zwingt Dich Deiner Meinunch nach nicht notwendige Artikel zu lesen und diese auch noch mit unnötigen Kommentaren zu versehen?
Wo wir gerade offenbar bei Totschlagargumenten sind: Wer hat dich denn gezwungen, den Kommentar von Malakostraka zu lesen, und was lässt dich glauben, dass ausgerechnet dein Kommentar *nicht* unnötig ist?
09:41
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08:55
Frage 1: Ist das eine Werbeanzeige?
Frage 2: Ist das eine Werbeanzeige für Samsnung?
Frage 3: ist das eine Werbeanzeige gegen Apple?
Frage 4: Ist so ein Artikel wirklich notwendig?
zu Frage 1: Scheint so!
zu Frage 2: Scheint so!
zu Frage 3: Scheint so!
zu Frage 4: Nicht unbedingt!
... sind wird doch sonst nur von diesen komischen weißen Kästchen mit den angebissenen Obst gewohnt:-)
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