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Am besten mehrere Suchmaschinen nutzen

26.02.2009 | 21:55 Uhr

Mit Internet-Suchmaschinen können Preisfüchse gegenüber Herstellerpreisen bis zu 45 Prozent beim Einkauf sparen. Doch jeder dritte der angezeigten Bestpreise war bei einer Stichprobe unpräzise oder falsch, wie die Verbraucherzentrale NRW betont. ...

... Vor allem bei den Versandkosten patzten die sechs begutachteten Preisbrecher. Jagd nach Schnäppchen Suchmaschinen durchforsten das Internet nach dem günstigsten Onlineshop - für Elektrogeräte, Textilien, Kosmetika oder Spielzeug. Die günstigsten Shops werden aufgelistet.

Die Verbraucherschützer prüften, wie gut das klappt - mit zehn Produkten. Sie testeten sechs Kandidaten: Billiger.de, Evendi.de, Guenstiger.de, Idealo.de, Kelkoo.de, und Meta-Preisvergleich.de.

Jeder sollte zeigen, um wie viel Prozent er fünf unverbindliche Preisempfehlungen von Herstellern (UVP) unterbieten kann. Zudem sollten fünf Schnäppchenpreise aus Prospekten des "normalen" Elek-trohandels geknackt werden. Das Ergebnis: Die Vergleichsportale hatten laut den Experten keine Mühe mit Herstellerpreisen. Die UVP wurden im Schnitt um knapp 30 Prozent, in der Spitze sogar um bis zu 45 Prozent unterboten.

Kehrseiten gibt es auch Die Kehrseite: Bei 12 von 30 Versuchen scheiterten die sechs Suchmaschinen an den Reklameofferten. Dreimal versagte Kelkoo.de, je zweimal die Konkurrenz. Nur Evendi.de knackte vier der fünf Sonderangebote. Immerhin: Wenn die Schnäppchen des Einzelhandels geschlagen wurden, dann im Schnitt um rund 15 Prozent.

Der erfolgreichste Preisbrecher sei Idealo.de. Die Suchmaschine spuckte für 5 der 10 Produkte die preiswerteste Offerte aus. Spitzentreffer fanden die Tester auch bei Meta-Preisvergleich.de (3), Evendi.de (2) und Guenstiger.de (1). Ohne Erfolgserlebnis folgten Billiger.de und Kelkoo.de mit der roten Laterne.

Schnäppchenjäger sollten sich nicht nur auf eine Suchmaschine verlassen - sondern mindestens zwei bis drei Preis-Detektive auf Netz-Recherche schicken.

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