Mehr Bewerber kämpfen um weniger Lehrstellen als 2011
04.06.2012 | 15:53 Uhr 2012-06-04T15:53:00+0200
Witten. Für Jugendliche ist es in diesem Jahr schwieriger als 2011, eine Lehrstelle zu finden. Die Betriebe haben weniger Stellen gemeldet, dafür gibt es einen Ansturm von Bewerbern. Wer flexibel ist, hat aber alle Chancen.
Im Moment sind noch 358 Wittener Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz (66 mehr als im Vorjahr). Die Bewerberzahlen sind insgesamt seit Beginn des Ausbildungsjahrs gestiegen: 109 mehr als 2011 kämpfen um die letzten Plätze. Das Problem: Die Wittener Betriebe werden dem Andrang nicht gerecht. Es gibt nur noch 228 freie Stellen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 35 Plätze weniger angeboten als im vergangenen Jahr.
In den meisten Kreisstädten läuft es genau andersrum: Weniger Bewerber, mehr Stellen. Die höhere Zahl von Bewerbern erklärt Arbeitsagentursprecher Ulrich Brauer auch so: „Die Wittener Schulen arbeiten sehr stark mit der Berufsberatung zusammen. Ausbildungsprogramme wie das ,Karrieresprungbrett’ werden gut angenommen. Besser als in den anderen EN-Städten.“
Trotz des Stellenschwunds haben Jugendliche noch gute Chancen, sich eine Lehrstelle zu angeln. Besonders der Einzelhandel (52 freie Plätze) sucht händeringend Azubis. Stellen gibt es auch noch in der Gastronomie (13) sowie im Handwerk, das insgesamt 21 Dreher und Werkzeugmacher sowie 17 Maschinenbauer sucht. Mau sieht’s im Gesundheitsbereich aus: Hier werden nur noch vier Lehrstellen angeboten, etwa als Arzthelferin.
Unter www.arbeitsagentur.de können Jugendliche unter der Rubrik „Ausbildung“ nach freien Stellen suchen und telefonisch unter 01801/555 111 einen Beratungstermin vereinbaren.
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