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Bei der Umgestaltung die Hachener früh mit einbeziehen

19.10.2007 | 18:30 Uhr

Hachen. (me) Optimistisch gerechnet kostet es die Stadt weniger als 100 000 Euro. Dafür bekommt die Einkaufsstraße Hachen vernünftige Bürgersteige, einen Radweg und Parkbuchten, so dass die Autos nicht weiterhin auf dem Gehweg stehen. Und die Straße wird

Im Planungsausschuss gab es nicht gleich begeisterte Zustimmung, als die Verwaltung dieses Projekt vorstellte. Nach längerer Diskussion erhielt die Verwaltung die Aufforderung, das Projekt weiter zu betreiben.

Eine entscheidende Frage war: Müssen die Anlieger auch zahlen? Außerdem sind einige der Flächen, die umgestaltet werden sollen, in Privatbesitz. Was sagen die Grundstücksinhaber zu den Plänen. Und die Hachener überhaupt?

Die Kostenfrage hatte die Stadt noch nicht geklärt. Tiefbauamtsleiter Helmut Schadow will umgehend prüfen, ob der Ausbau nach Kommunalem Abgabegesetz abgerechnet werden muss. Dann sei die Stadt verpflichtet, die Anlieger finanziell zu beteiligen. Eine zweite Kostenfrage wird im Laufe der nächsten Woche geklärt: Welche Summe muss für die Vorplanung ausgegeben werden.

Dass die Hachener zustimmen, wenn die zugeparkten Gehwege endlich der Vergangenheit angehören, davon geht der Hachener Karl-Heinz Kaiser aus, wie er in der Sitzung erklärte. Es müssten aber weiterhin ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden sein. Nach den Erfahrungen mit den Diskussionen über den Kreisverkehr am südlichen Ortseingang mahnte das CDU-Ratsmitglied aber, die Bevölkerung rechtzeitig in die Pläne einzubeziehen, ihre Anregungen aufzunehmen.

Wie die WR berichtete, hat die Verwaltung vorgeschlagen, die Ortsdurchfahrt Hachen zu verändern, nachdem der Landesbetrieb Straßen NRW mitgeteilt hatte, die Hachener Straße ebenso umfangreich zu sanieren, wie es zurzeit in Sundern geschieht.

Bis zur nächsten Ausschussssitzung Anfang Dezember kann die Verwaltung auch die aktuellen Pläne für den Kreisverkehr am Ortseingang vorlegen. Die sollen mit den ersten Ideen für die Ortsdurchfahrt verbunden werden. Beigeordneter Meinolf Kühn verspricht sich von den beiden Projekten einen "optischen Gewinn für Hachen".

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