Eine Lehre als Sonnenschutzmechatroniker
05.10.2011 | 16:56 Uhr 2011-10-05T16:56:00+0200
Schwerte.Jugendliche suchen Lehrplätze und Unternehmen suchen Lehrlinge. Dass beide Seite nicht zusammenkommen, macht beide Seite unzufrieden. Deshalb stellt die Initiative US-2 (Unternehmen Starkes Schwerte) die Broschüre vor: „Berufsausbildung und Unternehmen: Zukunft in Schwerte!“
Über ein Drittel der männlichen Jugendlichen wählen aus nur zehn Berufen aus, von den weiblichen Jugendlichen wählt jede zweite einen Beruf aus den Top 10. Spitzenreiter ist bei den Jungen der Kraftfahrzeugmechatroniker und bei den Mädchen die Kauffrau im Einzelhandel, so die Erfahrungen der Unternehmer.
Bei den Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist die Konzentration auf eine Handvoll Berufe noch ausgeprägter. Darüber hinaus gehen sie weitaus weniger als die deutschen Jugendlichen in die betriebliche Ausbildung und sind häufig arbeitslos.
Unbekannte Lehrberufe
In der Broschüre stellen die Schwerter Unternehmen nun Berufe vor, die man nicht kennt, und die Firmen, die in diesen Berufen ausbilden. Dazu gehören der Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker, die Bestattungsfachkräfte und die Medientechnologin.
In dem Heft, das in diesem Jahr über STÄRKEN vor Ort gefördert wird, werden 51 Ausbildungsberufe und 67 klein- und mittelständische Arbeitgeber in der Ruhrstadt beschrieben, damit die Jugendlichen und deren Eltern sich kundig machen können und es einfacher bei dem Bewerbungsprozedere haben. Außer den Berufsporträts ist auch über verschiedene Praktikumsmöglichkeiten viel zu lesen wie auch über die Anforderungen der Betriebe an die jeweiligen Bewerber und Bewerberinnen.
Zusätzlich enthält die Broschüre Informationen über ausbildungsunterstützende Angebote. Ein Stadtplan mit Kennzeichnung der Gewerbegebiete und Infos zu den entsprechenden Busverbindungen sollen ebenfalls die Motivation für eine Ausbildung in Schwerte fördern.
Die Broschüre bezieht sich nicht auf aktuell freie Ausbildungsplätze und enthält auch nicht alle Ausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsunternehmen vor, sondern stellt die grundsätzlichen Ausbildungsberufe der Arbeitgeber vor, die sich an dem Heft beteiligen.
Auch im Netz
Die Broschüre wird Donnerstag beim Elternabend vor der Ausbildungsbörse verteilt. Anschließend erhalten die Schulen entsprechende Stückzahlen für den Berufswahlunterricht. Zudem steht das Heft bald unter www.us-2.org und www.kuwebe.de zum Download im Internet.
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