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Schwelm

Überraschungs-Ei, Europa und Klimawandel

07.09.2008 | 22:08 Uhr

Fortsetzung von Seite 2 Nachbarschaft Fronhof: Das Überraschungs-Ei der Fronhöfer zum Thema "Freibad" enthielt einen kleinen Brunnen, an dem sich Kinder am kühlen Nass erfreuten. ...

"Christoph bringt alles mit" - dieses imposante Schiff stammt von den Brunner Nohbern.Die Bewohner des Ehlhardt-Hauses der Lebenshilfe bei der Nachbarschaft Fronhof mit dem Beitrag "Dschungelcamp".

... Ein "ganz kleines Sommerfest" am Fachwerk-Vereinshaus der Nachbarschaft entpuppte sich als stimmungsvolle zünftige Fete. In der Hölle ging es mit schwarz-rot kostümierten Teufeln, groß und klein, schon sehr lustig zu. Das nicht unumstrittene TV-Dschungelcamp thematisierten auf ihrem Wagen Bewohner des Ehlhardt-Hauses der Lebenshilfe: "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!"

Nachbarschaft Linderhausen: Mit einem lauten Lautspreher-Muhen läuteten die Nachbarn ihre Beiträge unter dem Motto "Europa" ein. Der weitgereiste Europa-Kenner suchte das Gespräch mit den Zuschauern, präsentierte ihnen lieb gewonnene Souvenirs und internationale Getränke. Auf dem Wagen "Europa zu Gast" ging es bunt zu: Viele Nationen präsentierten sich in Landestrachten, dazu als Dekoration gemalte Landschaftsbilder. Dahinter "Die Schotten kommen" mit Herren im Rock, pardon Kilt, und einem Dudelsackspieler. Viele Weisen zum Mitsingen für die Besucher und ausgelassenes Tanzen auf dem Wagen in "Ballermann"-Manier" - das war "Espa?a Olé". Als heimatkundlichen Beitrag zeigten die Linderhauser das Hotel Prinz von Preußen.

Nachbarschaft Oehde: In den hohen Norden entführten die Oehder zum Auftakt mit einem Wikingerschiff. Kämpferisch ging es zu bei "Vom Kampf zum Dampf", wo Kugeln von Schleudern auf zum Glück mit Schildern versehenen Wikinger gefeuert wurden. "Vom Aufguss zum Genuss" war ein Doppel-Wagen betitelt: Hier die Sauna-Gänge von Damen und Herren, daneben tanzten und sangen Frauen ausgelassen zu den legendären Songs der Schweden-Gruppe Abba. Etliche Zuschauer durften sich freuen, als ihnen ein frisch zubereitetes "Schmörebröd" gereicht wurde. Um rot-weiße Baken kurvende Nordland-Tiere bestanden den Elchtest.

Nachbarschaft Zum roten Wasser: "Freitag, der 13." hieß es für den Pechvogel der Nachbarschaft, der mit einer Mülltonne unterwegs war, in der lange selbstverständliche Leistungen der öffentlichen Hand verschwanden: "Alles muss raus". Das Thema Freibad "gestern, heute und morgen" war auf einem Wagen mit fröhlichen Wasserratten zeitlich markiert von den Liedern "Pack die Badehose ein" und "Spiel mit das Lied vom Tod". Mit "Jetzt schlägt's 13" präsentierte sich das Schwelmer Puppentheater mit schwarz gekleideten Kommunalpolitikern als Marionetten.

Brunner Nohberschaft: Ein mit Handkurbeln betriebener US-Schlitten leitete den Reigen der Brunner Beiträge zum Thema "Amerika...wir kommen" ein. Der Goldwäscher war immerhin schon mit einer kohlebefeuerten Waschmaschine ausgerüstet. Mit "Christoph bringt alles mit" war ein großes Schiff voller Amerika-Einwanderer betitelt. An Bord der "Santa Maria" Leute aus verschiedensten Ländern, begleitet von Udo Jürgens' Hit "Ich war noch niemals in New York". Im Schlepptau des Schiffs, Christoph hatte sie wohl mitgebracht: die Freiheitsstatue.

Nachbarschaft "Zur alten Post": Mit dem "Leben der Eskimos" eröffnete die Alte Post ihre eisigen Beiträge: Mit dicken Pelzen bekleidete Menschen bewegten sich zwischen den Iglus. Spielerisch ging es zu beim "Knut und Flocke" mit großen und kleinen Eisbären, stets in Bewegung. Ebenfalls "gut verpackt" in winterlicher Kleidung und mit großer vereister Brille zog Reinhold Messmer seinen Schlitten. Munter ging es zu beim Schlittenhunde-Rennen. Zwei Gespanne mit je sieben Kindern im spannenden Duell. Das Thema Freibad-Schließung wurde mit "Der Trockenschwimmer" satirisch auf den Punkt gebracht. Zurück aus dem hohen Norden in die Stadt der Nachbarschaften: "Unsere Zukunft" mit Mädchen und Jungen als Obernachbarn bei einer Dacho-Sitzung.

Nachbarschaft Winterberg: "Prima Klima" - die Winterberger widmeten sich in diesem Jahr dem Wetterumschwung, auch Klimawandel genannt. Für den größten Kontrast standen hier die Schwelmequelle im Jahr 1900, "als der Winter noch ein Winter war", mit viel Schnee. Dann der gleiche Ort im Jahr 2100 - da fragten sich Leute unter Palmen "Winter - was ist das?". Betroffen auch Pinguine und Eisbären, die wegen der Schneeschmelze ein neues Zuhause suchen. Der Einzelgänger machte sich das Wetter selbst. Der Braugerstenretter musste mit einer kleinen Wasserkanne für Niederschlag sorgen. Beim "Kyrill" fielen grüne Bäume in Menschengestalt reihenweise auf die Straße.



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