Übergroßer Liebesbeweis an den BVB
25.10.2009 | 18:43 Uhr 2009-10-25T18:43:00+0100
Schwelm. Ein Schal, Kaffeebecher, Fahnen, Schlüsselanhänger und Trikots: Als eingefleischter Fußballfan gehören solche Utensilien einfach in die heimische Sammlung. Etwas anderes ist es, sich eine acht Meter lange Leinwand mit Zeichnungen der Lieblingsmannschaft an die Garagenwand zu hängen.
Das hat der Schwelmer Andreas Wendt getan. Eine sicherlich etwas ungewöhnliche Aktion. Aber im wahrsten Sinne des Wortes auch ein großer Liebesbeweis. In diesem Fall gilt die ausgewachsene Leidenschaft dem Ballverein Borussia 09 Dortmund.
„Das war etwas, das ich unbedingt haben musste”, zeigt der stolze „Borusse” das Kunstwerk. In Zusammenarbeit mit der Schwelmer Künstlerin Katja Pfaffenbach ist das Gemälde entstanden, zwei Monate Arbeit waren dafür nötig. „Die Arbeit hat sich aber gelohnt”, findet Andreas Wendt und enthüllte am Samstag gemeinsam mit seinen Kindern und seiner Ehefrau die acht Meter lange und zweieinhalb Meter hohe Leinwand, die jetzt im Garten der Familie steht.
»Wir wollten ja kein Revierderby in unseren Häusern veranstalten«
„Dieses Graffiti-Werk habe ich mit Katja Pfaffenbach zu Ehren des 100-jährigen Bestehens des BVB geplant, sie hat es letztendlich gezeichnet und wir gaben es bei einer Wuppertaler Firma in Druck”, erzählt Andreas Wendt, der seit 1965 kaum ein Spiel seiner Mannschaft verpasst hat. „Meinen Sohn und meine Tochter habe ich seit ihrem sechsten Lebensjahr mit ins Stadtion genommen. Die Liebe zu Borussia Dortmund ist Bestandteil dieser Familie.” Seit einigen Tagen nun auch Bestandteil der Architektur, auch wenn das Graffiti nicht direkt auf die Garagenwand gezeichnet wurde. „Die Garage grenzt zwar an unseren Garten, gehört aber zum Haus meines Nachbarn.” Und der ist Schalke-Fan – verständlich also, dass da ein Kompromiss gefunden werden musste. „Wir wollten ja kein Revierderby in unseren Häusern veranstalten, aber beide haben für die Liebe des anderen zum jeweiligen Verein Verständnis aufgebracht”, lacht Andreas Wendt.
Den übergroßen Liebesbeweis wussten dieser Tage nicht nur die Freunde der Familie – natürlich allesamt BVB-Anhänger – zu schätzen, sondern auch die Spieler der Mannschaft und Trainer Jürgen Klopp. Die hatten sich nach einem Training auf der Leinwand verewigt und zur offiziellen Feierstunde in Schwelm kam ein Ehrengast: Der „Pokalheld” von 1989 und jetzige Stadionsprecher Norbert Dickel, der sich mit dem Jubiläumsbuch und einem weiteren Autogramm bedankte. Für den ungewöhnlichen und im wörtlichen Sinne großen Liebesbeweis an den BVB.
19:55
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
18:39
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
10:47
Wenn einer kein Blau (Königsblau) verträgt, soll er doch eine andere Strecke fahren. Ich fahr gerne dort her.
23:43
@2-stimmt,mir wird beim durchfahren der Wilhelmsstrasse auch immer so ekelhaft blau vor Augen^^*würg*
@3-sehr aussagekräftiger Kommentar-weiter so!*Daumen-hoch*^^
22:12
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:42
NAJA, SOLANGE JETZT NICHT JEDER AUF DIE IDEE KOMMT SEINEN LIEBLINGSVEREIN GROSS AUSZUHÄNGEN... Viel Vergnügen beim täglichen Anblick des Kunstwerkes...
09:53
Nuuur der BVB!
Unser ganzes Leben!
Unser ganzer Stolz!!!!
Geiles Teil,finde ich eine schöne Idee!
Mfg