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300 000 Fahrgäste mehr bei VER

01.06.2012 | 17:20 Uhr
300 000 Fahrgäste mehr bei VER
Die Hybrid-Technik hat sich bei der VER noch nicht bewährt. Foto: Christina Makarona

Ennepe-Ruhr.   Rund 300 000 Fahrgäste mehr wurden im vergangenen Jahr bei der VER gezählt. Die Zahl der Passagiere stieg von 17,9 Millionen im Jahr 2010 auf 18,2 Millionen.

Die Zahl der Menschen, die mit einem Bus der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (VER) fahren, ist gestiegen. Rund 300 000 Fahrgäste mehr wurden im vergangenen Jahr gezählt. Die Zahl der Passagiere stieg von 17,9 Millionen im Jahr 2010 auf 18,2 Millionen – und das, obwohl mit dem Geburtenrückgang im Kreis die Zahlen im Schülerverkehr sinken.

Eine Entwicklung, mit der Thomas Schulte, Geschäftsführer der VER in Ennepetal, also zufrieden sein kann. Der Umsatzerlös, so der Chef des heimischen Personennahverkehrs, sei auf dem gleichen Niveau geblieben, im Grunde genommen sogar leicht angestiegen, so Schulte auf Anfrage unserer Zeitung.

Keine Sorgen musste sich die Busgesellschaft des Ennepe-Ruhr-Kreises bisher über die explodierenden Spritpreise machen. „Wir haben den Preis für Diesel in der Vergangenheit abgesichert, deshalb sind wir in den Jahren 2010 und 2011 nicht ganz so hart betroffenen gewesen“, erklärt Schulte. Diese Sicherheit gebe es im laufenden Jahr nicht mehr. Die Preise für entsprechende Verträge seien angesichts der unkalkulierbaren Risiken an der Tankstelle so hoch, dass sich das finanziell nicht mehr lohnen würde.

Auf kaum Interesse sei das vom Kreistag beschlossene Sozialticket gestoßen. Nur knapp ein Prozent aller dafür Berechtigten hätten sich die verbilligte Fahrmöglichkeit mit Bussen und Bahnen gesichert, so Schulte. Ursprünglich war mit einer Quote von zehn Prozent kalkuliert worden. Gut angenommen wurde dagegen die Erweiterung des Angebots im Busverkehr an den Party-Nächten am Wochenende, damit Jugendliche die Möglichkeit hätten, nach der Disco noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen. Positiv hätten die Kunden auch die elektronische Fahrscheinkontrolle aufgenommen, die eingeführt wurde.

Schwerpunkt „Zukunftspakt“

Ein weiterer Schwerpunkt sei der „Zukunftspakt“ im vergangenen Jahr gewesen, so Schulte. Hinter einem so schönen Namen verbirgt sich auch bei der VER ein Sparprogramm. Das wirke sich zum Beispiel bei der Ausschreibung von Verkehrsleistungen und selbst im Management aus. Auch die Prüfung der Fahrscheine sei neu organisiert worden.

Klaus Bröking



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