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Hits der 60er und 70er Jahre im originalgetreuen Sound

30.12.2007 | 17:25 Uhr

Neheim. (tin) "Ich stehe seit 35 Jahren auf der Bühne, aber das ist nun eine völlig neue Erfahrung, die tierisch viel Spaß macht", sagt Martin Meinschäfer. ...

... Vor zehn Monaten sollte er lediglich für die Eröffnung des Neheimer "Kunstwerks" ein musikalisches Programm auf die Beine stellen, doch er und die drei anderen von ihm angeheuerten Musiker stießen auf solch eine positive Resonanz, dass sie sich spontan zur Band "Peace" zusammenschlossen.

Am Samstagabend gab das Quartett ein Konzert im "Probier's" und die rund 200 Gäste waren sichtlich begeistert. "Peace - der Name fiel mir ad hoc ein, er passt zu unseren Liedern aus den 60er und 70er Jahren", erklärt Meinschäfer. Mit seinem langjährigen Weggefährten und Freund Udo Pipper holte er - wie er sagt - "den Gitarristen schlechthin" mit ins Boot. Pipper schreibt für Fachmagazine wie zum Beispiel "Gitarre & Bass".

Die Rolle des "Peace"-Frontmanns übernahm Jimmy Klimsop, Sänger und Bassist aus Köln, der mit seiner einzigartigen Soulstimme selbst Lenny Kravitz das Wasser reichen kann und schon mit Joe Cocker vor dem Mikrofon stand. Viel hält Meinschäfer auch vom 22-jährigen Drummer Marius Kubisch aus Niedereimer. Beim Mischen im Studio hatte er bereits die Aufmerksamkeit des Film- und Musikproduzenten erweckt und ihn bei einem Live-Konzert endgültig überzeugt.

Mit Cover-Versionen bekannter Hits von "Cream", "Free", "Tom Petty", "Bob Marley", "Led Zeppelin" oder den "Rolling Stones" hat sich die Band "Peace" in der kurzen Zeit seit ihrer Entstehung ein vielfältiges Repertoire angeeignet und auch Adaptionen neuerer Titel wie "Shut Your Eyes" von "Snow Patrol" gehören dazu. Meinschäfer meint: "Wir bemühen uns um einen Vintage-Sound, das heißt, wir benutzen Instrumente und Verstärker aus der Ära, aus der die meisten unserer Lieder stammen, damit das Ganze möglichst originalgetreu herüber kommt." Das sei ihr Steckenpferd, verrät der Gitarrist, und die Rechnung scheint aufzugehen. Mehrere Stunden lang ließ sich das Publikum in der Neheimer Kneipe in den Bann der vier Musiker und ihrer gefühlvoll interpretierten Stücke ziehen. Nach zwei Sets wurde wie selbstverständlich noch eine Zugabe gefordert. Meinschäfer freut sich, dass "Peace" so gut ankommt: "Ich denke, man merkt, dass wir nicht verbissen sind und versuchen, damit berühmt zu werden. Wir spielen, weil es unsere Leidenschaft ist und wir lieben es, auf der Bühne zu improvisieren." Der Zukunft sehen die "Peace"-Mitglieder gelassen entgegen, ein gemeinsames Album ist schon in Planung.

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