Rehe fressen blühenden Garten kahl
27.06.2012 | 18:23 Uhr 2012-06-27T18:23:00+0200
Herdecke. Inge Becker blättert leidenschaftlich gern im Fotoalbum: Bilder zeigen ihren Garten, der eine blühende Oase darstellt. Auf allen Fotos sind immer wieder Blumen zu sehen - Rosen, Nachtkerzen, Glockenblumen, Akelei, Dahlien und vieles mehr. Doch mit dieser Pracht ist es nun vorbei. Was von den Blumen geblieben ist, sind abgefressene Stängel. Rehe aus dem nahen Wald dringen regelmäßig in den weitläufigen Garten von Heinz und Inge Becker ein - und fressen alles ab, was ihnen vor die Nase kommt.
1961 ist die Familie Becker in ihre gemütliches Haus an der Rehbergstraße 43 am Herrentisch eingezogen. In den vergangenen Jahren bereiteten ihnen Rehe kein arges Kopfzerbrechen. „Wir hatten einen Dackel“, erzählt Inge Becker. „Und den Hund konnten die Rehe wohl nicht riechen“, vermutet die Herdeckerin (79). Doch im letzten Jahr musste der Hund eingeschläfert werden. Und seitdem haben die Rehe im Garten der Eheleute freie Bahn. „Die Tiere sind zu einer echten Plage geworden“, so Inge Becker. Ihre Scheu vor dem Menschen haben die Wildtiere scheinbar längst verloren. Immer näher kommen sie bei der täglichen Nahrungssuche an die Häuser heran, dringen in die Gärten ein. Auf der Wiese hat Fritz Becker (84) unlängst sogar zwei Kitze entdeckt. Das Zusammentreffen mit den Menschen beeindruckt die Tiere allerdings wenig. Sie ziehen dann nämlich nur langsam ab.
Früher gab es bei den Beckers den Hund, außerdem hielten auch in ein Spezialöl getauchte Lappen die Rehe fern. „An diesen Geruch haben sich die Tiere scheinbar gewöhnt. Die Lappen nützen nichts mehr“, so Inge Becker. „Die Rehe kommen über die Straße, dringen dann in unseren Garten ein, ziehen anschließend weiter in den nahen Wald“, konnte Fritz Becker bereits beobachten. Was hilft, ist ein mindestens 1,80 Meter hoher Zaun, den die Tiere nicht überspringen können. „Hinter so einem Zaun würden wir uns wie eingesperrt vorkommen“, so die Herdeckerin. „Das ist also auch keine Lösung. Für Inge Becker liegt es nahe, dass der Bestand an Rehen besonders auf dem Herrentisch eingegrenzt werden muss. Anrufe bei der Stadt brachte bis jetzt allerdings keinen Erfolg.
Urlaub im eigenen Garten
Im Gelände hinter dem Haus finden die Beckers eine himmlische Ruhe. „Wir fahren selten in Urlaub, ziehen uns dafür in den Garten zurück.“, so die Herdeckerin. Alles könnte also so schön sein - würden die Rehe nicht rigoros abfressen, was im Garten bunte Blüten treibt.
22:57
Verstehen Sie was ich meine, Williemays31.
18:48
Herr Schuecke N....Gerade Sie haben mit Ihren schwachsinnigen Kräuterwanderungen den Lebensraum der Rehe beeinträchtigt.
16:58
Für einen Herrn Garaus braucht es nicht viel Sinn, er wird es verstehen!
16:47
Sinn? #7
21:28
Reh was, Reh das, Reh welches, Herr Garaus?
23:51
Ich freue mich über jedes Reh was zu mir in den Garten kommt.
23:59
Richtig,wir nehmen den Tieren den Platz und wundern uns dann wenn sie bei uns im Garten stehen!?
Warum knallen wir nicht gleich alles ab was kreucht und fleucht?So wie mit Bruno..............Menschen gibts!?!?!
17:42
Wir nehmen den Tieren den Platz durch fortschreitende Bebauung, also kommen Sie gezwungener maßen zu uns.
Der Dackel hatte geholfen!
Rehe mögen keine Hunde.
Eine Möglichkeit, ausgekämmte Hundehaare (Hundefriseur, bekannte Hundebesitzer) schön in kurzen Abständen oben am Zaun verteilen, die Rehe riechen es und meiden das drüberspringen, da Sie einen Hund in der Nähe vermuten. Ist genügend Hundewolle vorhanden kann Sie auch direkt an den blühenden Trieben angebracht werden.
Regelmäßig erneuern.
15:02
Und das wird bestimmt nicht besser wenn die Rot-Grünen in NRW Ihr neues Jagdgesetz durchsetzen.
22:19
Natur- und Tierschutz ist eine schöne Sache, wenn sie in der Natur an geschützten Orten stattfindet.
Schlimm ist aber, wenn die Natur oder die Tiere zu uns kommen.