"Der Beste wird ein Starfriseur"
15.03.2009 | 15:31 Uhr 2009-03-15T15:31:00+0100
Sie hat ihren Traumberuf gefunden. Und sie ist gut. Seit Sonntag misst sich Friseurin Yvonne Roschmann aus Wetter in der VOX-Castingshow „Top Cut” mit Konkurrenten aus ganz Deutschland. „Wer hier am Besten abschneidet, wird Starfriseur", so das Versprechen der Sendung.
„Du bist sowieso viel zu langweilig, gar kein Freak. Beim Fernsehen hast du bestimmt keine Chance.” Das hat Yvonne Roschmann gedacht, als sie ihre Bewerbung für die neue Vox-Casting-Show „Top Cut” abschickte. Gesucht wurde Deutschlands zukünftiger Star-Friseur.
Und siehe da: Die 27-Jährige schaffte es, sich gegen rund 800 Mitbewerber durchzusetzen und kam unter die besten 15. „Ich dachte, man müsste übertrieben interessant sein”, sagt sie. Tatsache: Bunte Tätowierungen, auffällige Haarschnitte und schicke Klamotten sind unter den Teilnehmern normal.
Wie sie das gemacht hat? „Ich schneide einfach nur Haare”, sagt sie. Fünf Jahre lang hat sie nach der Ausbildung in Düsseldorf im Wittener Salon Wappler gearbeitet. Im vergangenen Sommer legt sie ihre Meisterprüfung ab. „Das war immer mein Ziel”, sagt sie.
Und plötzlich kam der Wunsch nach mehr. Der TV-Wettkampf kam ihr da gerade recht. Sie kündigte den sicheren Job, packte ihre Sachen und zog nach München. Zehn Kandidaten überstanden die erste Runde, die gestern bei Vox über den Bildschirm flimmern wird. Ihre Aufgabe: Mit verbundenen Augen Haare schneiden. Kein Problem für Yvonne, die bei ihrer Premiere vor der Kamera ganz schön gegen ihre Nervosität kämpfen musste. Auch die anschließende Hochsteckfrisur gelang. Doch damit ging es erst richtig los. Zusammen mit den anderen neun potenziellen Starfriseuren zog die 28-Jährige für die Dauer der Dreharbeiten in eine Villa. Jeden Tag mussten sie im Fernsehstudio Aufgaben erfüllen, zum Beispiel Haare mit einer Gartenschere schneiden.
Wie war das Zusammenleben mit den Konkurrenten? „Es war auf keinen Fall immer Friede, Freude, Eierkuchen”, sagt Yvonne Roschmann, denn die haarige Elite besteht zu großen Teilen aus Selbstdarstellern.
Keine Tränen, besser Zähne zusammenbeißen
„Friseure polarisieren extrem - Du musst ja die Leute, die zu Dir kommen, davon überzeugen, dass Du genau die Richtige bist.” Während manche unter dem Druck der Prüfungen zu Tränen neigten, biss sie die Zähne zusammen - und stieß damit nicht nur auf Gegenliebe.
„Sie ist sehr ehrgeizig und kreativ - ihre Konkurrenten empfinden sie allerdings auch als kühl und arrogant”, heißt es im Vox-Pressetext. „Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden”, sagt sie. Und kämpfen musste sie, vor allem gegen den Selbstzweifel. Besonders schwer sei es gewesen, die tägliche Kritik der Juroren auszuhalten. Denn im Normalfall blickt die Friseurin nach getaner Arbeit in strahlende Gesichter - nicht in kritische Expertenaugen.
12:34
Nur noch Schrott, den lieben langen Tag.
DSDS, Das Supertalent, Dein Restaurant, Der Superkoch, Der Starfriseur, Der beste Fußpilzbeseitiger.... *augenroll*
07:07
...so langsam wissen wir es. gehen Sie doch nach Essen zum WAZ-Konzern und sagen Sie es Denen...
21:12
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