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Jakoby nach Klausur optimistisch: „Ganz viel Sachverstand”

SPD: Alle drei Schulstandorte erhalten

10.02.2009 | 17:28 Uhr
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SPD: Alle drei Schulstandorte erhalten

Für die SPD stellen die Kindergärten, die Jugendarbeit, die Schulen und die Familien Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit auch in der neuen Legislaturperiode dar.

Das wurde bei der Klausurtagung deutlich, zu der die Kandidaten für die Kommunalwahl 2009 an der Sorpe zusammengekommen waren.

Fraktionschefin Susanne Jakoby strahlte nach der zweitätigen Sitzung Optimismus aus: „Es war effektiv, ergiebig und gut. Es hat sich gezeigt, dass wir wirklich ganz viele Leute mit ganz viel Sachverstand für ganz unterschiedliche Themen haben.” Jakoby verwies dabei unter anderem auf den Haushaltsexperten Gerd Schröder und – jetzt neu dabei – die Wahlbezirkskandidatin Birgit Hirt für die Umweltpolitik und den Wahlbezirkskandidaten Gerd Kemmerling für den Sport. Bei der Klausur sei es darum gegangen, mit den neuen Leuten einen intensiven Meinungsaustausch zu führen und die Themenschwerpunkte festzulegen. Unterstützung erfuhr die Runde dabei durch Bürgermeisterin Beatrix Naujoks und die SPD-Kreistags-fraktionsvorsitzende Angelika Machelett.

Susanne Jakoby stellte gegenüber der Rundschau fest, dass die SPD strikt für den Erhalt der einzigen weiterführenden Schule in Nachrodt eintrete. Für Zweifel gebe es da keinen Platz. Jakoby: „Wir wollen alle drei Schulstandorte in der Gemeinde erhalten – die beiden Grundschulen und die weiterführende Schule am Holensiepen.” Wenn sich in der Diskussion um Schulsysteme auf Landesebene andere Entwicklungen aufzeigten als gegenwärtig vorhanden, dann werde sich die SPD aber offen zeigen: „Warum sollen wir uns auf die Hauptschule beschränken, wenn es anders mehr Qualität geben kann. Es ist für uns aber unerlässlich, dass eine weiterführende Schule am Ort bestehen bleibt.”

Unverständnis zeigte die SPD-Politikerin gegenüber der UWG-Wahlkampfforderung, die alte Sparkassen-Brücke über die Lenne auch nach dem Brückenneubau zu erhalten: „Das ist nichts Neues, das haben doch alle Ratsfraktionen schon deutlich gemacht. Das Problem ist nur: Möglicherweise ist es aus Gründen des Hochwasserschutzes schlicht unzulässig, so dicht beieinander zwei Lennebrücken zu haben. Wenn sich diese Bedenken bewahrheiten, dann müssen wir umdenken und versuchen, an der Stelle der bisherigen Brücke einen neuen Ort zu gestalten. Dann darf man sich nicht an dem Unmöglichen festklammern, sondern muss Neues gestalten.”

Klaus Maliga

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