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Jörg Kowalke überraschend Sieger im Altenaer Triathlon

25.06.2012 | 17:57 Uhr
Jörg Kowalke überraschend Sieger im Altenaer Triathlon

Altena. Beim 25. Mark E-Triathlon verwies der für das Iserlohner Tri Team startende Altenaer die favorisierten Markus Sartory und Frank Jacobs auf die Plätze.

Kowalke bewältigte die Strecke (500m Schwimmen/19km Radfahren/5km Laufen) in 1:02:32 Stunden (0:09:19/0:34:52/0:18:20) und blieb dabei mehr als anderthalb Minuten vor dem zweitplatzierten Sartory. Dieser wird den zweiten Platz wohl verschmerzen: Sartory gewann im Anschluss an den Volktriathlon mit dem RC Lüdenscheid II die Veranstaltung der Landesliga-Mitte. Der Drittplatzierte Frank Jacobs hatte den Hattrick im Visier, doch mit dem dritten Sieg in Folge wurde es nichts. Es fehlten am Ende mehr als zweieinhalb Minuten.

Letzte Starter auf nasser Piste

Den größten Rückstand handelte sich der Titelverteidiger auf der Laufstrecke ein. Youngster Moritz Becker wurde Vierter. Die Stadtmeisterschaften waren wieder im Volkstriathlon integriert, den Marco Kruska (Tricamp.de) in 1:01:12 Stunden gewann. Kowalke wurde Gesamt-Dritter. „Die Änderung der Radstrecke kam mir natürlich sehr entgegen. Dort liegt ja auch meine Stärke. Beim Schwimmen lief es auch ganz gut. Ich hab mit Markus Sartory und Frank Jacobs mithalten können. Natürlich hatte ich gehofft dass es so gut läuft. Für den Triathlon hatte ich diesmal intensiv trainiert, weil ich in drei Wochen beim Ironman in Zürich starte“, erklärte der glückliche Stadtmeister. Schon 2009 hatte er einen Angriff auf den Titel unternommen. Damals kam er als Zweitplatzierter rund eine Minute hinter Sartory ins Ziel.

Nicht nur die Sieger zogen ihr positives Fazit – auch die Veranstalter, die mit Skepsis auf die veränderte Radstreckenführung geblickt hatten, waren am Ende zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf. „Hoffen wir, dass es nicht regnet, denn dann wird die Radstrecke glitschig“, meinte Mirco Gluth von der Organisation.

So ganz wurde sein Hoffen und Bangen nicht erhört: die letzten Starter der Frauen-Regionalliga und der Landesliga mussten die Abfahrt vom Kohlberg auf nasser Straße bewältigen. Glücklicherweise blieben schlimmere Folgen aus. Einen Sturz hat es gegeben – mit glimpflichem Ausgang. „Wir haben nun von den Kampfrichtern ganz offiziell das Prädikat ‚für die Liga besonders tauglich‘ erhalten“, freute sich Gluth nach der Jubiläumsveranstaltung, die durchweg positive Kritiken erhalten hatte.

Marc Sonneborn

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