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Werdohl international

Im Bann des Trommelzaubers

20.05.2012 | 21:00 Uhr
Im Bann des Trommelzaubers
Der Trommelzauber zog alle in seinen Bann

Werdohl. Es war ein Experiment, das gelang. Erstmals vom städtischen Fachbereich Soziales und Wohnen ausgerichtet, gestaltete sich „Werdohl International“ am Samstag bei seiner 24. Auflage als ein großes afrikanisches Fest für Groß und Klein.

Entgegen der sonstigen Gepflogenheit, in- und ausländische Werdohler Vereine und Organisationen auf dem städtischen Bühnenwagen zum Stelldichein zu bitten, hatten Abteilungsleiter Bodo Schmidt und sein vielköpfiges Team das Trommelzauber-Ensemble der Tambora GmbH auf den Brüninghausplatz eingeladen. 300 Trommeln im Gepäck, nahmen Mario und Magdalena Argandona das Publikum dabei mit auf eine Reise auf den afrikanischen Kontinent. Dicht an dicht saßen dabei kleine und große Touristen auf dem eigens ausgelegten Rasenteppich in Front des Bühnenwagens, um den Reiseanweisungen Mario Argandonas zu folgen.

Lieder und Tänze

„Falls es regnen sollte, müsst ihr die Trommel fest an euren Bauch pressen, damit die empfindlichen Felle nicht nass werden“, hatte er die Flugpassagiere vor Antritt der Reise noch eingewiesen, was sich letztlich aber als völlig unbegründet erwies, denn trotz manch vorüber ziehender, dunkler Wolke blieben die Himmelsschleusen den ganzen Nachmittag geschlossen. Das gefiel nicht nur den Trommlern, sondern auch dem „passiven Publikum“, das das bunte Treiben auf dem Rasenteppich aus Geschichten, Liedern und Tänzen im Rund des Brüninghausplatzes verfolgte und mit reichlich Applaus bedachte.

Es machte viel Spaß, Kinder wie Erwachsene als tanzende Gorillas, stampfende Elefanten und flatternde Vögel zu erleben. Auch das Trommeln kam dabei nicht zu kurz, dann waren Herr Tipp (rechte Hand) und Frau Tapp (linke Hand) ganz in ihrem Element. Mitglieder des Werdohler Stadtrates und Bürgermeister Siegfried Griebsch nahmen an dem Trommelkurs teil. „Wir sind Kinder einer Welt und trommeln, wie es uns gefällt“, klang es lauthals aus unzähligen Kehlen, ein Gemeinschaftsgefühl über soziale und kulturelle Grenzen hinweg aufzeigend.

Barbara Schwetz-Schäfer



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