Früher wurde geschubst, heute wird geschlagen. . .
03.05.2007 | 20:35 Uhr 2007-05-03T20:35:30+0200Neuenrade. (eT) Nach der kontroversen Diskussion über den Umgang mit Vandalismus in Neuenrade und anderen Ordnungsproblemen griff CDU-Fraktionschef Alexander Klinke am Mittwoch bei der CDU-Versammlung im Kaisergarten das Thema auf.
Er forderte die Kommunalpolkitik dazu auf, "etwas in dem Bereich zu unternehmen, in dem wir etwas tun können".
Klinke beleuchtete dabei die ordnungsbehördliche Verfügung, die er mit seiner Fraktion im Januar in die Diskussion gebracht hatte. Solch eine Verordnung müsse juristisch niet- und nagelfest sein. Er lud, wie bereits zu Beginn des Themas im Januar, dazu ein, dass alle Fraktionen gemeinsam an der Lösungsfindung arbeiten. Dass eine solche Verordnung nicht die Lösung der aller Probleme sei, führte Klinke ebenfalls an.
Auf die Kritik der letzten Wochen blickend, legte der CDU-Fraktionschef Presseberichte vor, die den Anstieg von Gewaltkriminalität gerade bei jungen Männern aufzeigten. Klinke übertrug das Gewaltphänomen auf Verhaltensweisen auf dem Schulhof: "Früher wurde geschubst, heute wird geschlagen. Und wenn einer auf dem Boden liegt, wird draufgetreten." Dank für sein ordnungspolitisches Engagement erfuhr Klinke von einem Ex-Sozialdemokraten. Erich Reinert, Vorsitzender des Sozialverbandes in Neuenrade, bedankte sich dafür ausdrücklich.
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