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Bei Übung besondere Kniffe gefragt

03.06.2007 | 13:04 Uhr

Neuenrade. (dot) Zu einer besonderen Stadtübung rückte die Freiwillige Feuerwehr am Samstagabend zur Kläranlage aus.

Nach eineinhalbstündigem theoretischem Unterricht mit einem Notfallmanager der Bahn, Holger Knackstedt, konnte die Übung beginnen. Der speziell ausgebildete Mitarbeiter der Deutschen Bahn machte die Blauröcke aus dem gesamten Stadtgebiet auf die Gefahren im Eisenbahnbetrieb aufmerksam: Wie gelangt man am besten an Verletzte im Zug, wenn sich der Zug nicht am Bahnübergang, sonder auf dem Bahndamm befindet und welche Geräte braucht man?

Diese und weitere Fragen beantwortete der Vortrag des Notfallmanagers. Nach dem letzten regulären Zug gegen 20 Uhr lautete der Alarm für den ersten Löschzug: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person im Pkw. Bei Eintreffen der Feuerwehr fingen sie sofort an, den Wagen mit hydraulischen Zangen auseinanderzuschneiden.

Sie merkten, die stehende Eisenbahn hat auch etwas mit dem Verkehrsunfall zu tun, so alarmierten sie den zweiten Zug. Der kümmerte sich vorrangig um die Rettung der Fahrgäste. Erschwerend kam hinzu, dass durch die dichte Rauchentwicklung nach einer bestimmten Zeit im vorderen Bereich des Zuges nicht mehr gearbeitet werden konnte, die Rettung erfolgte durch den Hinterausgang.

Möglich wurde diese Stadtübung durch die Kooperation der Bahn, die nach dem letzten regulären Zug einen speziellen Zug aus Unna hat kommen lassen, um diesen mit "Verletzten", dem Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr, zu besetzen.

"Es war keine Übung auf Alarm und Zeit", so Stadtbrandmeister Karsten Runte, "vielmehr ging es um die besonderen Kniffe im Umgang mit der Eisenbahn". Wichtig war ihm, dass die Erkenntnisse der rund 60 Teilnehmer nicht nur in Neuenrade bei Verkehrsunfällen mit der Eisenbahn zu gebrauchen sind, sondern in solchen Situationen beispielsweise auch als Ersthelfer nützlich sein können. Er zog ein positives Fazit: "Ich bin hochzufrieden!"



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