Tradition: Wie der Vater so die Tochter
26.03.2008 | 20:55 Uhr 2008-03-26T20:55:56+0100Kreis Unna. Viele mittelständische Unternehmen und vor allem Familienbetriebe müssen sich mit dem Thema Unternehmensnachfolge noch auseinandersetzen. ...
... Der Schwerter Tischlermeister Paul Hömberg hat sie gelöst: Seine Tochter , Diplom-Ingenieurin und Architektin Susanne Hömberg, seit zehn Jahren im väterlichen Betrieb, wird die Firma später übernehmen. Damit haben sich Vater und Tochter selber das schönste Geschenk zum 50. Betriebsgeburtstag gemacht, dass das Traditionsunternehmen in diesem Jahr feiert. Eine Ideallösung. Hat die kreative Susanne Hömberg bereits vor dem Studium ein Praktikum und danach eine Lehre im Betrieb ihres Vaters absolviert. Paul Hömberg drückt die enge und erfolgsorientierte Arbeit mit seiner Tochter so aus: "Wir sind ein tolles Team. Besser kann die Zusammenarbeit kaum funktionieren."
Lehrlinge bestehen mit Auszeichnung
Tochter Susanne bestätigt: "Ich profitiere von der großen Erfahrung meines Vaters und wachse kontinuierlich in die Firmenübernahme hinein." Paul Hömberg will so lange wie nur möglich im Betrieb mitmischen. "Ich übe meinen Beruf seit einem halben Jahrhundert mit Leib und Seele aus. Ich mache so lange mit, wie es gesundheitlich geht", sagt der 76-Jährige.
Die Firma bedient die Wünsche von Künstlern wie Otmar Alt, baut aber auch ganz profan Wohnungen altersgerecht um.
Und um Auszubildende bemüht sich der Betrieb regelmäßig. Paul Hömberg: "Wir brauchen Nachwuchs. Wie soll es sonst mit dem Handwerk weitergehen?" Zudem mache ihm der Umgang mit den jungen Menschen und der Ausbildung viel Freude. Die Ergebnisse, die er zusammen mit seinen Lehrlingen erzielt sind überdurchschnittlich. Die meisten Lehrlinge schließen ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab, so Hömberg.
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