Perthes-Haus: Maifest als Publikumsmagnet
18.05.2008 | 17:34 Uhr 2008-05-18T17:34:00+0200
Holzwickede. (alex) Mehr als 400 Besucher hatte am Sonntag das Maifest des Holzwickeder Perthes-Hauses. Das gute nachbarschaftliche Verhältnis zwischen der Einrichtung und den Anwohnern kam einmal mehr zum Tragen.
Viele der Gäste haben, abgesehen von der Nähe zum Wohnort, nichts mit der Alteneinrichtung zu tun und waren einfach nur zum Mitfeiern in den Emscherweg gekommen. „Genau das wollen wir”, freute sich Leiter Bernhard Pendzialek. „Wir sehen uns nicht nur als Altenheim, sondern als Begegnungszentrum für alle Generationen.” Dieses Konzept ging am Sonntag wieder hervorragend auf, viele Kinder waren mit von der Partie, die sich auf der Hüpfburg austobten und über einen Clown lachten. Im nächsten Jahr, zum 15. Geburtstag des Perthes-Hauses, will man noch größer feiern. Im Moment wartet Pendzialek auf die Baugenehmigung für den Anbau auf der Südseite, in dem künftig demenziell erkrankte Menschen beherbergt werden sollen. „Ich hoffe, dass wir im Herbst loslegen können”, so Pendzialek, nachdem die Pläne für den Anbau auf Wunsch der Anwohner noch einmal verändert wurden. Der Haupteingang des Nebenzentrums soll zur Nordseite hin gebaut werden, außerdem soll er weniger schlicht aussehen. Dafür sollen Erker sorgen, die man im Bereich der Fenster anbringen will. 24 Menschen sollen in kleinen Gruppen in dem Anbau untergebracht werden, die von Präsenzdiensten und ambulanten Diensten betreut werden sollen.„Das wird dann eine Art Wohngemeinschaft”, erklärt der Heimleiter. Derzeit leben 81 Senioren in der Einrichtung. Auch im kulturellen Bereich will sich das Perthesheim weiter verstärkt öffnen. Das nächste Highlight verspricht das Emscher-Spektakel in der Josef-Reding-Schule zu werden. Zum zweiten Mal wird die Einrichtung, diesmal in Zusammenarbeit mit der „Jungen Bühne” des Unnaer Theaters „Narrenschiff” und einer Dortmunder Gymnastikschule, Theater für die Zielgruppe Senioren machen „das ist für die jungen Schauspieler eine schöne Herausforderung”, glaubt Pendzialek. Auf den 25. Oktober darf man also jetzt schon gespannt sein.
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