Wirtschaftsjunioren tagen im Süden
07.12.2009 | 18:47 Uhr 2009-12-07T18:47:00+0100
Siegen. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen werden 60 – und laden zu ihrem Geburtstag rund 500 Leute ein: Vom 28. bis 30. Mai treffen sich die Nachwuchs-Unternehmer und -Manager aus ganz Nordrhein-Westfalen in Siegen. Das Motto: „LAKO 2010 – ab in den Süden.”
„Wir wollen den Teilnehmern die Region Südwestfalen näher bringen”, sagte Daniel Utsch, Direktor der Landeskonferenz 2010, bei der Pressekonferenz am Montag im Siegener IHK-Gebäude. Die „LAKO” tagt jedes Jahr in einem anderen Ort. Vor zweieinhalb Jahren sei die Zusage für die südwestfälischen Wirtschaftsjunioren gekommen: „Damals konnte niemand die kommende Krise erahnen.” Trotz flauer Wirtschaftslage hätten sich aber soviele Sponsoren gefunden, dass die Konferenz gesichert sei. Vor allem die Sparkasse Siegen und die Provinzial-Versicherung hätten die Tagung gerettet. Die Stadt Siegen ist Partner der Veranstaltung.
Vorurteile abbauen – Fachkräfte holen
Seit Monaten wirbt die Organisation, deren Mitglieder nicht älter als 40 sind, überall im Land für die Siegener Veranstaltung. „Wer Fachkräfte nach Siegen holen will, muss gegen Vorurteile kämpfen”, begründet Kreisvorsitzender Arno Dienenthal diese Aktivitäten. Die schönen Seiten der Region sollen die Teilnehmer während der dreitägigen Konferenz kennen lernen.
Die Delegierten erwartet ein vielseitiges Programm. Einerseits wollen sie das Netzwerk, das sie verbindet, weiterknüpfen. Andererseits dient die Tagung der Weiterbildung – zum Beispiel mit Vorträgen über die Unternehmensnachfolge.
Die Tagung startet am Freitag, 28. Mai, mit einer Delegiertenkonferenz und einer abendlichen Party. Offiziell eröffnet wird sie am Samstag im Apollo-Theater. Außerdem stehen Seminare und Betriebsbesichtigungen in der Region Siegen-Wittgenstein/Olpe auf dem Programm.
Da die Teilnehmer meist mit Familie anreisen, bieten die Organisatoren auch Freizeitmöglichkeiten an – zum Beispiel Stadtrundgänge in Siegen. Auf die Kinder wartet ein besonderes Programm: Im Stift Keppel können sie unter den Fittichen des Teams „Rothaarscout” Abenteuer erleben.
Für die jungen Unternehmen hat die gegenwärtige Wirtschaftskrise die gleichen Folgen wie für die etablierten, erklärte Vorsitzender Dienenthal. Die Zahl der Neugründungen sei zurückgegangen. Dennoch macht er Mut: „Es ist eine spannende Sache.” bw
ONLINE www.lako-siegen.de
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