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Verbesserungen beim Nachtbus sind notwendig

11.01.2008 | 21:24 Uhr

Wilnsdorf. Erfreulicherweise sei das "Nachtbus-Projekt" wieder gewährleistet und schließe als Endstation Wilnsdorf mit ein. Darüber freuten sich in ihrer letzten Sitzung die sozialdemokratischen Ratsmitglieder.

Dennoch kann die SPD-Fraktion sich eine weitere Verbesserung vorstellen und hat bereits im Oktober vergangenen Jahres auf Anregung des Verkehrsexperten der Fraktion, Erich Upphoff, in einem Schreiben an Bürgermeister Büdenbender eine Anfrage für die November-Ratsitzung vorgelegt.

Die Sozialdemokraten möchten gerne wissen, warum die Nachtbuslinie nur die drei Ortsteile Niederdielfen, Oberdielfen und Wilnsdorf bedient. Dadurch sind die Jugendlichen in acht Ortsteilen gezwungen, für den Rest ihres Heimweges ab Wilnsdorf ein teures Taxi zu benutzen. "Der Bus könnte doch zumindest, wie im Normalfall bei den Linien R12 und R13 üblich, statt von Wilnsdorf leer zurückzufahren, auf der Rückfahrt die Ortsteile Wilgersdorf, Rudersdorf, Gernsdorf, Anzhausen und Flammers-bach anfahren."

Die SPD möchte im Interesse der vielen Jugendlichen der Gemeinde und auch im Hinblick auf die Sorge der Eltern, die einen sicheren Nachtweg wünschen, nach nunmehr vier Monaten endlich ein Ergebnis sehen. Was andere Kommunen für ihre jungen Menschen tun, dürfe auch den Wilnsdorfer Jugendlichen nicht vorenthalten werden. "Die Familienfreundlichkeit, von der CDU in vielen Erklärungen hochgepriesen, müsse sich an Taten aufzeigen lassen, nicht an leeren Absichtserklärungen".

Dazu erklärte der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johannes Bottländer: "Eine Vertröstung, wie beim langjährigen peinlichen Zustand des Bahnhofs Rudersdorf üblich, darf es bei diesem wichtigen Anliegen des öffentlichen Personen-Nahverkehrs nicht geben. Hier muss die Gemeinde handeln."


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