Neue Aktivitäten in Dreslers Park
15.02.2008 | 18:31 Uhr 2008-02-15T18:31:00+0100
Die Anregung der FDP-Fraktion, den Pavillon in Dreslers Park für Musikveranstaltungen zu nutzen, ist vom Kulturausschuss positiv zur Kenntnis genommen worden. Doch vor der Saison 2009 werde dies kaum umgesetzt.
Der designierte neue Kulturamtschef Holger Glasmachers will erst ein „fertiges Konzept” ausarbeiten, bevor er in Dreslers Park neue Aktivitäten entwickelt. Das aber hat er sich als eine der ersten großen Aufgaben vorgenommen, sobald er offiziell vom Rat als Nachfolger von Michael Townsend bestätigt ist und sein Amt angetreten hat.
Der Pavillon selbst ist seit Eröffnung des Parks kaum genutzt worden. Auch Antragsteller Frank Wieland Frisch (FDP) fand seine Lage nicht perfekt: „Ich würde ihn am liebsten um 90 Grad drehen.” Denn dann könnte mehr Publikum Veranstaltungen dort besuchen und müsste nicht „auf der Wiese” stehen. Bürgermeister Rudolf Biermann fand, dass zunächst „auf breiter Basis” nachgedacht werden solle. Vor dem nächsten Jahr seien Veranstaltungen aber kaum umzusetzen. Ursel Pohl (CDU) schlug vor, „ein bis zwei Pilotprojekte” zu starten, um die Wirkung von Konzerten im Pavillon zu testen.
Doch Holger Glasmachers braucht noch Zeit zur Vorbereitung. Überhaupt will er schon mit Beginn der nächsten Winterspielzeit zusätzliche Kleinkunst- und Musikdarbietungen in der Weißen Villa ermöglichen. Nach der Trennung vom Busch-Kreis ist dort eine Lücke entstanden, die auch mit unbekannteren Künstlern gefüllt werden könnte. Zum Pavillon selbst meint Glasmachers, dass dessen Lage wegen der beiden den Park umschließenden Bundesstraßen (54 und 508) auf Grund der Lärmentwicklung ungünstig sei.
Ausschussvorsitzender Jochen Schreiber (SPD) erinnerte in dem Zusammenhang an die geplante gärtnerische Neugestaltung von Teilen des Parks, wo es laut Holger Glasmachers tatsächlich „viele Baustellen” gebe. Stadtbaurat Eberhard Vogel bestätigte, dass das Wegekonzept zu überdenken sei und der Park neu strukturiert werden soll. Weil einige Bäume nicht standfest sind, müssen sie entfernt werden. Doch soll das Gesamtbild nicht beeinträchtigt werden.
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