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Nach dem Blockstillstand bei TKS folgt Kurzarbeit

18.12.2008 | 21:00 Uhr
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Nach dem Blockstillstand bei TKS folgt Kurzarbeit

Ab heute werden die Anlagen von Thyssen-Krupp Steel in in Eichen und Ferndorf abgeschaltet. Allerdings: Der noch vor wenigen Wochen lediglich bis Beginn der zweiten Januarwoche geplante Blockstillstand wird ausgeweitet. Für einige Bereiche wird es sogar Kurzarbeit geben.

Nach der neuesten Planung ist für die Feuerverzinkungsanlage in Ferndorf nach Beendigung der Stillstandsphase am 6. Januar für einen weiteren Zeitraum bis 22. Januar Kurzarbeit angemeldet worden. Betroffen sind davon vorerst 100 Arbeitnehmer, die zu Hause bleiben und dafür Kurzarbeitergeld von der Bundesanstalt für Arbeit beziehen. Die übrigen Beschäftigten werden hingegen für die Dauer der Stillstände auf den übrigen Anlagen ihre Arbeitszeit- und Freizeitkonten belasten.

Die Feuerverzinkung in Eichen wird gegen der ursprünglichen Absicht von heute an bis 9. statt bis 6. Januar stillgelegt und danach wieder vom 22. bis 30. Januar. Die Eichener Bandbeschichtung läuft nicht mehr bis 12. Januar und ist danach noch zwei Mal ausgeschaltet: vom 15. bis 19. Januar und vom 25. Januar bis 1. Februar. Für die Ferndorfer Bandbeschichtung bleibt es beim Blockstillstand bis 6. Januar, doch folgt dem eine weitere Stilllegung vom 11. bis 19. Januar. Ähnlich wird auch mit den Spalt- und Wickelanlagen der so genannten Adjustage verfahren, wie TKS-Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Otto der WR auf Anfrage mitteilte.

Doch mit Wiederanlauf von Feuer- und Bandbeschichtung im vollen Umfang ab Ende Januar ist aus heutiger Sicht nicht zu rechnen. Er rechnet auf Grund der Auftragslage sogar mit „umfassender Kurzarbeit” ab Februar, die stets auch mit Ausfall von Schichten für die tausend Mitarbeiter an den Großanlagen einhergeht. Aber wie es in den Folgemonaten aussieht, lasse sich noch nicht sagen.

Die ebenfalls in Eichen ansässigen TKS-Bausysteme sind nach Angaben ihres Betriebsratsvorsitzenden Udo Nissel derzeit von solchen Maßnahmen noch entfernt. Die 370 Beschäftigten an den drei Standorten (davon 300 in Eichen) der Schwesterfirma von TKS machen planmäßige Freischichten während der Weihnachtspause.

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