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Leitfaden für die Seelsorge in Pfarrei St. Laurentius...

Pastoralplan "jetzt mit Leben füllen"

03.09.2008 | 18:33 Uhr

Zwei Jahre lang hat der Koordinierungsausschuss der Pfarrei St. Laurentius Plettenberg-Herscheid nach der seit 1. Oktober 2006 gültigen Umstrukturierung der Gemein- den im Ruhrbistum Essen am neuen Pastoralplan gearbeitet. Seit Dienstag ist dieser Leitfaden für die Seelsorge in Kraft.

Auf gut sechs DIN-A4-Seiten sind die neuen Strukturen der Pfarrei mit ihren drei verbliebenen Gemeinden St. Laurentius (Stadt), St. Johannes Baptist (Lennetal) und St. Mariä Aufnahme in den Himmel (Herscheid) als Bestandsaufnahme des Ist-Zustands zusammengefasst, sind Ziele und Aufgaben formuliert. „Jetzt gilt es, diesen Plan mit Leben zu füllen”, mahnten Pfarrgemeinderatsvorsitzender Markus Ingenohl sowie Pfarrer und Kirchenvorstand Hans Erlemeier bei der Unterzeichnung im Pfarrzentrum an der Lehmkuhler Straße. Eine Fortschreibung des Pastoralplans, der das Zusammenwachsen der Gemeinden zu einer Pfarrei begleiten und stärken sowie die verschiedenen Dienste enger vernetzen soll, ist für 2011 geplant. Als Broschüre soll er in Kürze allen Gemeindemitgliedern zugänglich sein. „Viele haben schmerzlich Vertrautes aufgegeben”, erinnerte Erlemeier an manchen Einschnitt, den die Umstrukturierung unter dem Diktat des Rotstifts beschert hat. Gleichwohl gelte es nun, mutig und mit Gottvertrauen neue Wege zu wagen „und dabei niemanden zu verlieren”. Den Weg bis zur Unterschriftsreife des Pastoralplans bezeichnete Ingenohl als „lang, intensiv, aber auch reizvoll”. Er lobte die Offenheit, Ehrlichkeit und Motivation, mit der der Koordinierungsausschuss Pastoral daran gearbeitet habe – alles protokolliert von Gisela Berghaus und seitens des Bistums von Heribert Kleine begleitet. Im Plan sind sämtliche Eigenheiten der drei Gemeinden beleuchtet, deren Besonderheiten beschrieben. Es werden Ziele aufgelistet, mit zeitgemäßen Angeboten Alt und Jung in der Pfarrei eine Heimat zu geben. Konkret erwähnte Erlemeier am Dienstag eine gemeinsame Fronleichnamsprozession, eine Pfarrwallfahrt oder vielleicht ein gemeinsames Pfarrfest. Thema bliebe die Zukunft der Kirchen St. Bonifatius in Oesterau und St. Maria Königin in der Papenkuhle, für die seit 2007 keine Kirchensteuermittel mehr zur Verfügung stehen. Wie lange sei die Pfarrei noch in der Lage, diese dezentralen Gotteshäuser unter Finanzdruck offen zu halten, laute die Frage.

Bernd Maus


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