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Danke, Horst - und auf ein Wiedersehen in der Redaktion

01.05.2007 | 18:46 Uhr

Plettenberg. Am Freitag wurde WR-Redakteur Horst Hassel in den (Vor-)Ruhestand verabschiedet. Das Herz von "HH" schlägt aber weiter in und für Plettenberg.

Ernst Heßmann, der stellv. Chefredakteur der WR, und Chef vom Dienst Michael Strzodka würdigten in einer kleinen Feierstunde in der WR-Redaktion an der Kaiserstraße 14 die langjährigen journalistischen Verdienste Hassels - sowohl in Plettenberg als auch in Warstein, wo er zwischenzeitlich als Redakteur tätig war.

Hohe Einsatzbereitschaft und berufliches Engagement in 31 Jahren Journalistentätigkeit hätten Horst Hassel ebenso ausgezeichnet wie vielfältige Hobbys.

Heßmann erinnerte unter anderem an Hassels frühes Faible für den Rallye-Sport, das einst via "Hase-Foto" zu ersten Kontakten mit der Presse führte. Typisches Merkmal: Auf Hassels Bildern lupften die NSU TT und Konsorten immer gerade das Hinterrad. Von Hassels Begeisterung für heimatgeschichtliche Themen - er war eine Zeitlang als Ortsheimatpfleger in Plettenberg tätig - haben und werden auch in Zukunft die WR-Leserinnen und -Leser profitieren.

Nach dem Zusammenbruch des Ostblock zählte Horst Hassel zu jenen, die mit beträchtlichem persönlichem Engagement die Russlandhilfe in Plettenberg mit aufbauten. Das mündete, nach mehreren von ihm mitbetreuten Hilfskonvois, in einem einjährigen Aufenthalt in St. Petersburg.

Immer wieder wurde und wird der Kollege Hassel auch von dem Drang nach Tiefe beseelt: Er geht dann entweder tauchen oder zwängt sich mit anderen "Kriechgesellen" in die Höhlen und Gruben seiner Heimatstadt und deren Umgebung.

Jetzt soll erst einmal mehr Zeit für Urlaubsfahrten nach Italien und vor allen Dingen für Ehefrau Bärbel bleiben.

Aber wetten, dass es "HH" schon bald wieder mit Kamera und Block unter die Menschen zieht? Die Plettenberger WR-Redaktion jedenfalls schätzt sich glücklich, Horst Hassel auch weiterhin zum Stab ihrer bewährten, in Plettenberg und Herscheid verwurzelten Mitarbeiter zählen zu können. Bis bald und danke, Horst!

Jan A. Mertens, Bernd Maus, Claudia Homuth, Roland Krahl, Christina Römer



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