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Einigung im Double-Streit um Helene Fischer zeichnet sich ab

17.01.2013 | 14:49 Uhr
Helene Fischer sah einen Verstoß gegen ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht, weil ein Wendener Gastwirt ein Double des Schlagerstars angeblich nicht ausreichend als Double kenntlich gemacht hat.Foto: dpa

Wenden/Siegen.   Kommt es im Streit um den Double-Auftritt der Schlagersängerin Helene Fischer in Wenden zur einer außergerichtlichen Einigung? Die Parteien jedenfalls haben um das "Ruhen des Verfahrens" gebeten.

Im Streit um den Auftritt eines Doubles der Schlagersängerin Helene Fischer in einem Gasthof in Wenden zeichnet sich eine außergerichtliche Lösung ab. Die Parteien hätten um das "Ruhen des Verfahrens" gebeten, teilte das Landgericht in Siegen mit. Der Anwalt des Fischer-Managements, Jens Michow, sagte am Donnerstag: "Wir hoffen, dass die Gegenseite doch noch Interesse an einer Beendigung der Sache durch einen Vergleich hat."

Weiter wollte der Anwalt die Aufhebung der Gerichtstermine vor dem Siegener Landgericht am 31. Januar und am 13. Mai nicht kommentieren, um die Verhandlungen mit dem Wendener Gastwirte-Paar nicht zu gefährden.

Wirt wollte Anwaltskosten nicht zahlen

Helene Fischer in Dortmund

Die Wirtsleute hatten ihren Gästen etwas Besonderes bieten wollen und nach der Gage für einen Fischer-Auftritt gefragt. Weil sie sich das Original nicht leisten konnten, engagierten sie das Double Anni Perka für eine Schlagernacht im Juli 2011. Das Fischer-Management argumentierte, es sei nicht deutlich genug herausgestellt worden, dass es sich bei Anni Perka um ein Double gehandelt habe. Das 28-jährige "Original" sieht einen Verstoß gegen ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht.

Zwar gab der Gaststätten-Betreiber die geforderte Unterlassungserklärung ab, doch weigerte er sich, die Anwaltskosten von knapp 900 Euro zu bezahlen. Vor dem Amtsgericht gewann das Fischer-Management, der Wirt legte Berufung ein.



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