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Ruhrtalradweg als Ferienprogramm

08.10.2007 | 00:00 Uhr

Meschede. Der Ruhrtalradweg als Ferienprogramm? Warum nicht? Zwei Mädchen aus Remblinghausen und ihre Freundin aus Haaren machten sich auf den Weg.

Sie hatten sich ja vorbereitet auf ihre 230-Kilometer-Tour von Winterberg nach Duisburg, waren in den Wochen vor ihrer Tour öfter aufs Rad gestiegen als an normalen Tagen. "Aber am zweiten Tag hat der Hintern doch schon ganz schön weh getan", erzählt Maria Schwake. Gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina und der Freundin Katharina Harst - alle drei zwischen 15 und 17 Jahre alt - absolvierte sie in den Herbstferien den Ruhrtalradweg von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg.

Trotz leichter Beschwerden: Geschwächelt wurde nicht. Mit voll bepackten Satteltaschen stand für die drei am ersten Tag die Etappe bis Arnsberg auf dem Programm: 65 Kilometer. Weiter ging's bis Schwerte über rund 60 Kilometer, dann am dritten Tag bis Bochum-Dahlhausen (50 Kilometer). Am vierten Tourtag standen 40 Kilometer bis Mülheim auf dem Plan. Und schließlich beließen sie es am fünften und letzten Tag bei 16 Kilometern nach Duisburg. Übernachtet wurde bei Verwandten, die in der Nähe des Ruhrtalradwegs wohnen, in Arnsberg und Mülheim in Jugendherbergen.

"Man schafft die Strecke natürlich auch schneller als an fünf Tagen", sagt Maria Schwake. Aber es war kein Wettrennen, und sie wollten ja auch etwas sehen. Die schönste Etappe sei dabei die von Bochum nach Mülheim mit dem Kemnader See und dem Baldeneysee gewesen, sagt Katharina Schwake: "Das Ruhrgebiet ist ja nicht so, wie man allgemein glaubt."

Fünf Tage mit netten Begegnungen auf dem Radweg liegen hinter ihnen. Empfehlen würden sie die Ruhr-Radtour von Winterberg nach Duisburg auch anderen - die umgekehrte Richung wäre aber nicht ihre Sache: "Ab Arnsberg geht es am Ende dann doch ziemlich bergauf."



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