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Mescheder Forstamt hebt vollständige Waldsperrung auf

20.06.2007 | 08:58 Uhr
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Meschede. Pünktlich zum Beginn der Sommerferien hebt das Mescheder Forstamt die vollständige Wald-Sperrung auf, die es nach dem Orkan "Kyrill" im Januar erlassen hatte. "Damit können die Waldwege auf eigene Gefahr betreten werden", so Ferdinand Drescher v

Allerdings: "Die angrenzenden Waldbestände abseits der Wege dürfen auch weiterhin nicht betreten werden", warnte Drescher.

Auch seien weiterhin "Wege, auf denen Holzernte-, Holzrücke- und Holzabfuhr-arbeiten stattfinden, automatisch gesperrt. Das gleiche gilt, wenn in den angrenzenden Waldbeständen gearbeitet wird."

In vielen Bereichen des Forstamts Meschede konnten die Windwurfflächen entlang der Hauptwanderwege bereits aufgearbeitet werden, berichtete Drescher. "Im Bereich der besonders stark betroffenen Gebiete im Raum Remblinghausen und im Gebiet Calle, Wallen, Wenholthausen, Oesterberge, Schüren und Mülsborn sind allerdings noch große Flächen nicht aufgearbeitet."

Das Forstamt weist darauf hin, dass das Betreten der Wäder auf eigene Gefahr geschieht. Bedingt durch Windböen und Regengüsse könnten einzelne Bäume, auch im Bereich der Wege, umstürzen. Daher sollte der Wald bei schlechter Witterung und zu erwartenden stärkeren Windboen gemieden werden.

Wiederholt machte die Behörde bereits darauf aufmerksam, dass das Betreten der an den Wegrändern gelagerten Holzpolter äußerst gefährlich sein kann.

Kind klemmte Hand unter Holzstamm ein

Drescher: "Am vergangenen Wochenende ist es in Eslohe zu einem Unfall gekommen, der aber glücklicherweise ohne großen Schaden ausgegangen ist." Dort hatte eine Gruppe jüngerer Kinder, die ohne Eltern im Wald unterwegs waren, verschiedene Holzpolter bestiegen. Dabei verrutschte einer der Stämme und die Hand eines Kindes wurde eingeklemmt, sodass es sich selbst nicht mehr befreien konnte.

Ein zufällig an der Stelle vorbeikommender Feuerwehrmann des Löschzuges Eslohe konnte den Stamm gerade noch soweit ohne Hilfsmittel bewegen, dass das Kind seine Hand befreien konnte. "Durch die schnelle Hilfe konnte wahrscheinlich größerer Schaden verhindert werden", sagte Drescher.

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