Promille-Brille verdeutlicht Alkohol-Folgen
05.12.2008 | 19:38 Uhr 2008-12-05T19:38:00+0100
Meinerzhagen. (bäs) „Ich dachte, ich kippe die ganze Zeit”, sagt Ann-Kathrin, nachdem sie mit der „Promille-Brille” einen Gehversuch gemacht hat
Die Brille simuliert einen Alkoholwert von 0,3 Promille im Blut. Auch Lara hat es versucht und ähnliche Erfahrungen gemacht. Zwei dieser Brillen, eine die 0,3 und eine die 1,3 Promille simulieren, hat das Ev. Gymnasium gestern bei der Aktion des Märkischen Kreises zum Thema Verkehrssicherheit vorgeführt. Die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe hörten am Vormittag vier Vorträge rund um das Thema Verkehrssicherheit.
Zur Begrüßung aller jungen Leute in der Aula des EGM wies Schulleiter Heinz Hermann Haar auf die Wichtigkeit dieser Veranstaltung hin. Bei Gesprächen mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern habe er immer wieder den Satz gehört „Wenn ich fahre, dann trinke ich wirklich keinen Alkohol.” Dass das tatsächlich so ist und auch so bleibt, sei das Ziel, damit die jungen Leute das Autofahren auch genießen könnten, sagte Haar. In vier Gruppen aufgeteilt informierten Experten über Unfallfolgen an Fahrzeugen, Veränderungen an Fahrzeugen, ein Unfallopfer stellte seine Erlebnisse dar, informierten die Jugendlichen über die Gefahren des Alkohol- und Drogenkonsums und die Folgen.
Martin Campulka (Drogenberatungsstelle) konfrontierte die Jugendlichen mit den Auswirkungen, die Alkoholkonsum auf die Fahrtüchtigkeit hat, und wie schnell 0,8 Promille erreicht sind. Gravierender verhalte es sich aber mit dem Drogenkonsum, denn der lasse sich noch lange nach der Einnahme nachweisen.
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