Phänomenta kommt in die Grundschulen
11.09.2007 | 15:55 Uhr 2007-09-11T15:55:53+0200Lüdenscheid. (bü) Nach dem großen Erfolg des vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Projektes "Technikvermittlung für Vorschulkinder", das von der Landesinitiative "Zukunft durch Innovation" ausgezeichnet wurde, sind jetzt die Grundschüler an der Reihe.
Gestern nahmen rund 30 Sachkundelehrer/innen der Lüdenscheider Grundschulen in der Phänomenta an einem Workshop teil. Damit soll die Grundlage für die Aufarbeitung wissenschaftlicher Experimente im Sachkundeunterricht der Primarstufe geschaffen werden. Als "existenzielles Ansinnen", bezeichnete Bürgermeister Dieter Dzewas in seiner Ansprache die optimale naturwissenschaftliche Bildung des Nachwuchses.
Neugier der Kinder nutzen
Es gelte, die natürliche Neugier der Kinder zu nutzen, das Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken und so die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt der Industrie zu schaffen. Am Anfang des Projektes "Technikvermittlung für Grundschulkinder", so Dzewas, stehe ein Besuch der Klassen in der Phänomenta. Als Projektpartner habe man namhafte Unternehmen aus der heimischen Wirtschaft gewinnen können.
Arbeitsmmappen für die Lehrer
So sei es möglich geworden, den Eintritt für die Grundschüler von 6 auf 2 Euro zu drücken, ergänzte Dirk Aengeneyndt von der Stabstelle Wirtschaft.
Die zweite Projektphase sieht die Durchführung und Aufarbeitung von Experimenten der Phänomenta im Sachkundeunterricht der 3. und 4. Klassen vor. Dazu nahmen die Pädagogen an einer Führung teil und durften Experimente (Flaschenzugsitze, magnetische Felder, Kurzschluss oder Wärmewahrnehmung) erproben. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer Arbeitsmappen mit kurzen Beschreibungen und Experimentaufbauten.
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