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Hausmesse der Sparkasse

Werbung für Wohnen und Studieren in Herne

03.06.2012 | 10:45 Uhr
Werbung für Wohnen und Studieren in Herne
Ein Blick in die Hauptstelle der Herner Sparkasse: Hier fand am Samstag die Hausmesse „Karrierestart und Wohnen vor Ort“ statt. Sebastian Konopka / WAZ FotoPool

Herne.   Am Samstag fand in der Herner Sparkasse die Messe „Karrierestart und Wohnen vor Ort“ statt. Rund 20 Einrichtungen, darunter Firmen und Hochschulen, präsentierten sich am Willi-Pohlmann-Platz. Sowohl Ausbildungs- als auch Wohnungsangebote gab es im Angebot.

Wer im Ruhrgebiet sein Abitur gemacht hat, will oft schnell weg. In größeren Städten könne man besser leben, schneller an Geld kommen und sich besser ausbilden lassen, so lautet ein Vorurteil, das viele Abiturienten fort treibt. Auch in Herne lässt sich diese Tendenz offenbar beobachten: „Im letzten Jahr sind von den 80 Abiturienten in meinem Jahrgang nur vier für die weitere Ausbildung in Herne geblieben“, berichtet Egbert Lewicki, der nicht nur Lehrer, sondern auch Mitglied des Philologen-Verbandes ist. Um angehenden Abiturienten alterative Perspektiven zu verschaffen, fand am Samstag die Messe „Karrierestart und Wohnen vor Ort“ in der Herner Sparkasse statt, die gemeinsam mit dem Philologen-Verband zum Veranstaltungsteam gehörte.

Rund 20 Firmen, Hochschulen und andere Einrichtungen präsentierten sich am Willi-Pohlmann-Platz. Sowohl Ausbildungs- als auch Wohnungsangebote waren dabei vertreten. An die Schulen der Stadt Herne waren vorab Informationsmaterialien verteilt worden. „Im kommenden Jahr gibt es den doppelten Abitur-Jahrgang in NRW“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Herner Sparkasse, Hans-Jürgen Mulski. „Statt 800 gibt es dann etwa 1500 Anwerber auf Ausbildungs- und Studienplätze. Wir wollen den Schülern die Möglichkeiten aufzeigen, die eine Ausbildung und ein Wohnort in Herne bieten können.“

Ziel sei es auch, dem Vorurteil entgegen zu arbeiten, dass man es in Herne oder im Ruhrgebiet insgesamt zu nichts bringen könne. „Wir haben alles hier vor Ort, das weiß nur keiner“, meint Lewicki, „wenn man mit einem Radius von 50 Kilometer einen Kreis um Herne zieht, fängt man so viele Ausbildungsmöglichkeiten wie nirgendwo anders in Deutschland ein. Das ist vielen nicht klar – hier kann man preiswert wohnen und sich gleichzeitig sehr gut ausbilden lassen.“

Welche verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten der Standort Herne zu bieten hat, das wurde durch die große Vielfalt der Aussteller deutlich. So waren neben dem Marienhospital, das mit einem Dualstudium um sich warb, den Herner Stadtwerken, der Caritas und der Hochschule Bochum auch ein Fotostudio und das Herner Wohnungsunternehmen vor Ort, die nicht nur über ihre Ausbildung, sondern auch über die konkrete Wohnsituation in Herne informieren konnten.

Der Andrang der Schüler der Klassen 11 und 12, die beide im nächsten Jahr das Abitur machen werden, hielt sich jedoch relativ in Grenzen. Augenscheinlich schienen sich bisweilen mehr Firmenmitglieder als Interessenten in der Sparkassen-Zentrale zu befinden. Dennoch war der Messetag ein Erfolg – viele der Schüler konnten zielgerichtet auf ihre eventuell zukünftigen Ausbilder zugehen und sich informieren. Des Weiteren gab es die Möglichkeit, ein Bewerbungsgespräch bei den Herner Stadtwerken zu simulieren, sich am Stand der Stadtparfümerie Pieper ein paar Schminktipps für das Bewerbungsfoto abzuholen und dieses gleich bei dem Fotostudio Rudolf in der Kundenhalle anfertigen zu lassen. Selbst schuld, wer da nicht die Chance am Schopfe ergriff und zuhause blieb.

Eva Hieber


Kommentare
03.06.2012
18:20
Werbung für Wohnen und Studieren in Herne
von knutmithut | #1

Endlich wird das Thema Studium und günstiges Wohnen in Herne mal aufgenommen!

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