OBO Bettermann schafft 100 neue Arbeitsplätze in Menden
23.07.2012 | 17:47 Uhr 2012-07-23T17:47:00+0200
Menden. OBO Bettermann werde in den Jahren 2013/14 100 neue Arbeitsplätze in Menden schaffen – das hatte OBO-Chef Ulrich Bettermann in seinem offenen Brief an Bürgermeister Volker Fleige angekündigt. Bei diesen Stellen handelt es sich um eine Verlagerung des derzeitigen Unternehmensstandortes in Gummersbach-Derschlag nach Hüingsen.
Im Jahr 2006 hatte OBO dort die traditionsreiche Firma Ackermann übernommen und im OBO-Design unter diesem Namen auch weiterlaufen lassen. Jetzt hat das Hüingser Unternehmen angekündigt, den Standort Derschlag im Jahr 2014 ganz zu schließen. Betroffen sind 130 Mitarbeiter. Ulrich Bettermann zur WP: „Es sind dort gemietete Räume. In Hüingsen können wir die Gummersbacher Produktionseinheiten direkt in unser Stammwerk am Hüingser Ring integrieren.“ Dort waren nach dem Neubau in der Fischkuhle Raumkapazitäten frei geworden. Ab Sommer 2013 sollen einzelne Bereiche verlagert werden, ein Jahr später soll der Umzug nach Hüingsen komplett abgeschlossen sein.
Bettermanns Sohn Andreas, der als Geschäftsführer das Alltagsgeschäft des Unternehmens managt, hat in der Mitarbeiterzeitschrift klar gemacht, dass man die derzeitigen Gummersbacher Mitarbeiter weiter beschäftigen wolle: „Sie sind im 80 Kilometer entfernten Menden willkommen, ihre Arbeitskraft wird hier gebraucht.“
Laut Ulrich Bettermann gebe es für das Pendeln großzügige Angebote. Noch sei aber nicht klar, wie viele Mitarbeiter aus Gummersbach künftig in Menden arbeiten. Der Senior-Chef geht aber davon aus, dass unterm Strich auch Stellen in Menden neu ausgeschrieben werden.
09:54
Nicht hinnehmbar
Der Standort Derschlag der Firma OBO- Bettermann mit 130 beschäftigten muss erhalten bleiben. Auch wir sind betroffen,sofern es hier tatsächlich zur Verlagerung kommt. Zwei Ehemalige Mitarbeiter der Ex-Firma Albert Ackermann sind davon bereits heute Hartz IV - Empfänger. Bei einer Arbeitslosenquote-Stand Mai 2012 von 5,9 %$ ist dies für unsere Wirtschaftsregion nicht länger hinnehmbar.
Udo Und Frank Döring
51674 Wiehl/Oberbantenberg
10:02
Da fällt mir zu den Kommentaren nix mehr ein.
Mir sind 100 Arbeitsplätze in Menden lieber als 130 in Gummersbach.
Wer weiss wieviele von den restlichen 30 Arbeitnehmern in Rente geht? Schon andere Stellen haben?
Wer nicht pendeln will, wird nach Menden umziehen, mit allen positiven Faktoren für unsere Stadt. Für die dann noch offenen Arbeitsplätze werden sich bestimmt Arbeitslose aus Menden bewerben.
Ja, OBO ist auf Gewinn ausgerichtet, wie jedes Unternehmen. Wenn das nicht so wäre, würde die ganze Wirtschaft nicht funktionieren. Die DDR/den gesamten Ostblock und deren Wirtschaftssystem schon vergessen?
Menden ist pleite, jetzt zählt jeder Arbeitsplatz, jeder "Neubürger". Gummersbach wird auch entsprechende Angebote gemacht haben das Betterman bleibt den die sind nicht so eingestellt das sie Mendenern unbedingt Arbeit geben wollen.
#1 bis 4 lebt weiter in eurer Traumwelt
was für eine schäbige art gegenüber den derschlag mitarbeitern, bestimmt ein leibeigener von bettermann
Das ist schon richtig, das ein Unternehmen Gewinn erzielen muß, aber trotzdem muß man nicht alles für gut heißen was aus Hüingsen kommen.
08:52
Und da ist es bewiesen, letzt endlich geht es auch Herrn Bettermann um den maximalen Profit. 100 Arbeitspläze in Menden hören sich ja gut an, dagegen stehen aber 130 Menschen in Gummersbach die Ihren Arbeisplatz verlieren.
Und das Angebot die Gummersbacher Mitarbeiter in Hüingsen zu übernehem? 80 km eine Strecke zu fahren (ca. 1-1,5 Std.), so großzugügig kann ein Angebot gar nicht sein, um täglich 2-3 Stunden Fahrzeit (=eigentlich Freizeit) auszugleichen und im Winter nach der Nachtschicht (falls es die gibt) unverantwortlich.
22:13
was für eine heuchlerei er schaft in derschlag 130 arbeitslose, der wohltäter eine lachnummer
13:59
Bitte genau rechnen und lesen. In GM zurzeit 130 "Betroffen sind 130 Mitarbeiter. Ulrich Bettermann zur WP:"
und in Menden sollen 100 ankommen.
Also vernichtet der Wohltäter mal eben 30 Arbeitsplätze!!!!????
Und die Mendener sind nicht so eingestllt, dass Sie den Gummersbachern die Arbeit wegnehmen wollen.
Ein Kommentar zur Antwort von @bardolino.
Wer sagt den das die neuen Mitarbeiter alle aus Menden stammen und wieso sollen neu dazugezogene sich in Hüingsen niederlassen, es gibt auch noch andere schöne Wohngegenden in und um Menden herum. Also wer jetz anfängt hochzurechnen das deswegen noch ein paar Kinder in der Hüingsener Grundschule gehen würden, der sollte die rosarote Vereinsbrille von Bettermann abnehmen und die Realität ins Auge schauen. Es sind halte zuviele gundschulen in Mnden vorhanden und es müssen welche geschlossen werden, findet euch jetzt endlich damit ab.
12:44
Man sollte hier schon genau lesen. In der Überschrift wird von 100 neuen Arbeitsplätzen geredet. Es werden aber Arbeitsplätze verlegt. Am Ende werden es vermutlich weniger Arbeitsplätze sein, als dieses Unternehmen in Gummersbach zurzeit noch hat. Obwohl vermutlich keiner der Arbeitnehmer den Umzug ablehnen wird. Aber so ist das nun einmal. Auch wenn eine immer so wohltätige Person im Spiel ist.
@bardolino
Es werden 100 neue Arbeitsplätze IN MENDEN geschaffen. So und nicht anders steht es in der Überschrift, so und nicht anders ist es auch richtig.
Das heißt für Menden: mehr Einwohner, mehr Steuern, mehr Umsatz für den Einzelhandel und auch, da sich wohl einige in Hüingsen ansiedeln werden, ein Grund mehr, die Grundschule in Hüingsen zu erhalten.