Startschuss für Wahlplakatierung
27.03.2010 | 07:00 Uhr 2010-03-27T07:00:00+0100
Lünen. Die Parteien beginnen an diesem Wochenende mit dem Plakatieren für die Landtagswahl. Eine Materialschlacht wie bei der Kommunalwahl soll es nicht geben. Das versicherten am Freitag auf Nachfrage unserer Redaktion die Vertreter aller zu erreichenden Parteien.
380 Plakatständer wird die SPD nach Auskunft von Stadtverbandsvorsitzenden Michael Thews aufstellen. Das sei in etwa die Zahl wie bei der Kommunalwahl 2009, wobei die damals zu Bruch gegangenen Holzständer nicht durch neue ersetzt würden. Mit dem Aufstellen werde heute offiziell begonnen. Über den Unterbezirk seien auch ein paar Großplakate, die so genannten Wesselmänner, angemietet worden.
Ab sofort und sobald es trocken ist, will auch der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen seine Plakate im Din-A-0-Format aufstellen. 200 Stück werden es stadtweit sein. Das seien etwas weniger als bei der Kommunalwahl, berichtete Ratsherr Ingbert Kersebohm.
Erst nächste Woche starten will die FDP. Die Plakate seien im Kreis aber bereits eingetroffen, für Lünen gebe es 200, erklärte ihr Landtagskandidat Dr. Roland Giller. Das sei ein Drittel gegenüber der Kommunalwahl. Für die Liberalen wird das Nachkleben übrigens entfallen. Ihre Wahlslogans sind auf vier Millimeter dicken Kunststoffschaum aufgedruckt.
Noch länger Zeit lässt sich die CDU. „Wir plakatieren erst nach Ostern”, erklärte Stadtverbandsvorsitzender Herbert Jahn. Das geschehe mit Rücksicht auf die Feiertage. „Wir wollen die nicht durch Wahlplakate stören”, so Jahn. Stadtweit wird die CDU 250 Ständer im Din-A-0-Format aufstellen. 500 Plakate wurden bestellt, im Schnitt werde einmal nachgeklebt, erklärte der Stadtverbandsvorsitzende.
Die Linke will deutlich weniger als die beiden großen Parteien kleben. Wie Jürgen Plenge erklärte, würde sich die Partei auf zentrale Punkte konzentrieren. Auch die Linke werde plakatieren, sobald es trocken ist.
Die Piratenpartei war am Freitag nicht zu erreichen.
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