Multikulturelles Stadtfest verschoben
21.04.2010 | 17:25 Uhr 2010-04-21T17:25:00+0200Lünen. Das für den 12. Juni geplante Multikulturelle Stadtfest wird verschoben.
Die Mitglieder des Integrationsrates entschieden sich am Dienstagabend für eine Verlegung in den Oktober, weil aufgrund der unsicheren Haushaltslage nicht klar ist, ob die Stadt sich finanziell an den Kosten beteiligen kann.
Vorausgegangen war eine lange Diskussion darüber, ob das Fest dennoch, dafür aber in Eigenregie auf die Beine gestellt werden sollte. Die Veranstaltung findet traditionell im Frühsommer statt. Einige Vertreter der Moscheen erklärten, dass sie gerne an dem Termin festhalten würden und sich bereit erklären, das Fest in Kooperation mit anderen Vereinen zu organisieren. Doch ohne finanzielle Unterstützung der Stadt, die rund 3000 Euro beträgt, sei eine Realisierung nur mithilfe von Sponsorengeldern möglich. Doch die Zeit, um das Geld von Firmen und Unternehmen zu sammeln, sei zu knapp, erklärte der Integrationsbeauftrage Willi Englbertz. Es müssten Plakate gedruckt werden, Verträge geschlossen. Weniger als zwei Monate sei zu knapp für so viel Organisationsarbeit. Deshalb fiel letztlich die Entscheidung, das Fest zu verlegen. Da die Lünsche Mess im September ist und der Fastenmonat Ramadan erst Mitte September endet, hatten sich die Mitglieder des Integrationsrates auf Oktober verständigt. Der genaue Termin soll nun festgelegt werden.
Am 20. Mai werden der Haushalt und die Sparmaßnahmen im Rat beschlossen. Wenn Lünen nicht im Nothaushalt ist, wird sich die Stadt beteiligen. Es ist das einzige Stadtfest, bei dem die Verwaltung Geld dazu gibt.
Davon unbetroffen ist das Hausfest des Multikulturellen Forums, das wie geplant am 8. Mai stattfindet.
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15:03
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19:46
Ähmm... wieso bitte wird der/die SteuerzahlerIn ausgerechnet bei dieser Veranstaltung nochmal geschröpft? Denn es ist ja nicht die VERWALTUNG, die Geld dazu gibt, nicht wahr?
So eine Veranstaltung mit fremdländischer Musik und exotischer Fresserei wird wohl kaum grundsätzliche Probleme zwischen der heimatlichen deutschen Kultur und Verhaltensweisen und im Gegensatz dazu ausländischem Verhaltenskodizes und Auffassung von Ehre und Respekt lösen... oder auch nur ansatzweise klären.
Also können wir das genauso gut einsparen.