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God will Gewerbe an der Gahmener Straße "bis zum Kanal"

19.07.2007 | 09:52 Uhr
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Lünen. (-nz) Das Plädoyer führender Christdemokraten für die Nutzung der unter Landschaftsschutz stehenden Ackerfläche auf der Westseite der Gahmener Straße als Standort für die neue Feuerwache kommt Dieter God von der STATT-Partei gerade recht. Er will d

"Schon mehrmals", so der Fraktionsvorsitzende, habe sich die Lüner STATT-Partei mit dem Thema Freiflächennutzung befasst. Seine Erkenntnis fasste God in einer Erklärung gegenüber unserer Redaktion so zusammen: "Wir brauchen dringend neue Gewerbeflächen, deswegen sind wir für den Bau der Feuerwehrwache an der Gahmener Straße." Gleichzeitig foderte er Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung auf, "nochmals" darüber nachzudenken, "ob die weitere Fläche bis zum Kanal als Gewerbeflächen ausgewiesen werden" könne.

Und auch in die Debatte über die vermutlichen Einnahmeausfälle der Stadt Lünen für den weiteren Ausbau der Offenen Ganztagsschule (Ogata) in Höhe von vermutlich rund 250 000 Euro durch eine Reduzierung des Finanzierungsanteils des Landes schaltet sich Dieter God ein. Zum Hinweis von Erstem Beigeordneten Klencz, wonach die Stadt die finanzielle Mehrbelastung durchaus tragen und die geplanten Ogata-Maßnahmen deshalb auch realisieren werde, meinte der Fraktionsvorsitzende: "Ich weiß nicht, warum wir die 15 Millionen Euro einsparen wollen und jetzt sofort wieder einmal 250 000 Euro für den Ausbau der Ogata ausgegeben werden." Er forderte, die geplanten Maßnahmen "wieder zurückzugeben" oder die Kosten im Schul-Konzept einzusparen. God fragt sich: "Oder können wir wieder einmal das Geld aus dem Fenster werfen, das in verschiedenen Positionen im Haushalt eingespart worden ist?" Schließlich stehe seine Fraktion in der Pflicht, "gegenüber dem Bürger" zu sagen, "was mit dem Geld gemacht wird".

Und in einem weiteren Punkt hat sich die God-Fraktion festgelegt: "Wir sind für einen Citymanager." Der soll nach den Plänen der Verwaltung - wir berichteten - entscheidend daran mitarbeiten, die Innenstadt aufzumöbeln und zu beleben. "Leider wurden wir bis zum heutigen Tag nicht über das Konzept informiert", beschwert sich God - und geht mit der Verwaltung ins Gericht: Die halte eine Unterrichtung "der anderen Fraktionen" nicht für notwendig. God kündigt deshalb an: "Wir werden dies in einer der nächsten Ältestenratssitzungen ansprechen."

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