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Gemeinsam das Jahr der Zusammenlegung bewältigen

11.01.2009 | 17:25 Uhr

Wethmar. (uh) Es sei nichts dran an den Gerüchten, dass Pfarrer Marian Szalecki die Gemeinde verlassen wolle, stellte Frank Grundner von St. Gottfrieds Pfarrgemeinderat richtig. ...

Pfarrer Ulrich Klink, Pater Altfried OPraem, Frank Grundner und Walter Rensing. (Foto: Blaszczyk)

... Obwohl der Pfarrer gerade verreist sei, freue er sich auf die Gemeindearbeit im Jahr 2009 - auch nach der Fusion. Wehmütige Stimmung kam bei dem letzten Neujahrsempfang von St. Gottfried als eigenständige katholische Lüner Kirchengemeinde nicht auf - die Fusion wird schließlich auch erst Ende November vollzogen. Wie sehr die Christen zusammenhalten, zeigte sich bei der Feierstunde nach dem gestrigen Gottesdienst. Frank Grundner, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, blickte mit den zahlreich erschienenen Teilnehmern des Empfanges auf das Jubiläumsjahr 2008 zurück - und gab Erläuterungen zum "Fahrplan" für die Fusion der vier Gemeinden. Für die weitere Planung hatten sich demnach im Steuerungsausschuss Anfang Dezember Arbeitsgruppen gebildet. Pfarrer Szalecki und Gemeindemitglied Dorothea Pieper werden dabei sein, wenn es um die liturgische Form der "Zusammenlegungsmesse" geht. Matthias Laarmann vertritt St. Gottfried im Ausschuss für kirchenrechtliche Fragen und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Frank Grundner ist im Festausschuss für die Fusion vertreten. Drei bis vier Treffen sollen im Plenum stattfinden.

Bis die Gemeindemitglieder am Sonntag, 29. November, den Tag der Fusion feiern, stehen noch etliche Termine auf dem Programm. So findet am 21. Februar um 19.11 Uhr der Pfarrkarneval unter dem Motto "Der Gemein(d)e Karneval" statt. Dann wird auch Pfarrer Szalecki längst wieder zurück sein - derzeit weilt er zur Vorbereitung des Hochfestes Mariens im weißrussischen Witebsk.



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