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Integration

Minister für "qualifizierte Zuwanderung"

02.12.2009 | 21:00 Uhr

Iserlohn. Schon jetzt fehlen 61 000 Fachkräfte. Tendenz steigend. Dennoch vernachlässigen Unternehmen und Verwaltungen den demografischen Wandel. Das rügte Armin Laschet, NRW-Integrationsminister, vor dem Wirtschaftsrat der CDU in Iserlohn.

Vom Rückgang der Einwohnerzahlen ist der Märkische Kreis stark betroffen. Wenn immer weniger Menschen die Infrastruktur mit ihren Beiträgen finanzieren, dann sinken Innovationsfähigkeit und Steuereinnahmen. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liege zum Teil bei bis zu 50 Prozent. Sprachförderung und die Chancengleichheit seien entscheidend für die Zukunftsfähigkeit. Laschet: „Integration ist eine Frage im eigenen Interesse der Gesellschaft.”

Fast 40 Prozent der Unter-Sechsjährigen haben einen Zuwanderungshintergrund. Deshalb befürwortet der Minister zusätzlichen Förderunterricht in deutscher Sprache. Um den Arbeitskräftemangel zu beseitigen, rät Laschet dazu, qualifizierte Zuwanderung zu forcieren. Der Ganztagsbetrieb an Schulen sollte seiner Meinung nach ausgebaut, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt werden, so Laschet. jk

Jennifer Katz

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