Ein Arbeitstag als Model ist hart
18.01.2010 | 17:43 Uhr 2010-01-18T17:43:00+0100
Kim-Lea Latt aus Altena hat letztes Jahr bei Germany’s Next Topmodel mitgemacht und ist unter die Top 40 des Castings in Düsseldorf gekommen. Anlässlich des Model-Contests "Fit for Catwalk" im Sterncenter am 26. und 27. Februar, haben wir sie gefragt, wie ihre ersten Modelerfahrungen waren.
WR: Kim, wie bist du auf die Idee gekommen, zu dem Casting zu gehen?
Kim: Ich habe schon bei den vorherigen Staffeln überlegt, da einfach mal mitzumachen, aber irgendwie hab ich es nie gemacht. Letztes Jahr habe ich im Internet von dem Casting gelesen und bin dann einfach mit meiner Mutter in einer Spontanaktion dahin gefahren.
WR: Was bekommt denn der Zuschauer zu Hause alles nicht mit, was du live erlebt hast?
Kim: Vorallem, dass vieles inszeniert ist. Zum Beispiel kam es oft vor, dass man nach der Entscheidung zwei mal raus gehen musste, wenn das Kamera-Team noch nicht auf Position war. Generell hat man eigentlich kaum etwas davon mitbekommen, was hinter den Kulissen alles ablief.
WR: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, würdest du wieder zum Casting gehen?
Kim: Auf jeden Fall. Wer überlegt, als Model zu arbeiten, dem kann ich es nur empfehlen.
WR: Hattest du überhaupt die Möglichkeit, mit der Jury zu sprechen?
Kim: Abgesehen von den Läufen gar nicht. Von denen hat man auch sonst backstage nichts mitbekommen, nur mit Boris Entrup (Hair- und Make-up Artist) konnte man gut quasseln.
WR: Wie lange dauert denn so ein Drehtag?
Kim: Also das Casting in Düsseldorf hat um 9 Uhr morgens angefangen, um 23 Uhr sind dann alle, die weiter gekommen sind, in der Jugendherberge angekommen. Da mussten wir dann am nächsten Tag um 7 Uhr morgens wieder los und waren bis 21 Uhr vor Ort. Und man musste die ganze Zeit dabei bleiben, wenn man noch auf seinen Lauf gewartet hat. Kaffee trinken zwischendurch war nicht drin, denn da wurde dann „Hinter den Kulissen“ gedreht.
WR: Wie war denn die Stimmung unter den Mädchen?
Kim: Generell gut. Ich habe wirklich viele nette Leute kennengelernt, mit denen ich auch heute noch Kontakt habe. Klar, manche tanzen immer aus der Reihe, aber im Großen und Ganzen sind alle miteinander klar gekommen.
WR: Was für Erfahrungen konntest du von „GNT“ mitnehmen?
Kim: Da es meine erste Modelerfahrung war, habe ich viel gelernt. Die anderen Mädchen haben mir Tipps mit auf den Weg gegeben, aber auch die direkte Kritik der Jury hilft natürlich.
WR: Du hast auch nach „Germany’s Next Topmodel“ gemodelt. Kamst du durch die Sendung an Aufträge, oder durch Eigeninitiative?
Kim: Hauptsächlich durch Eigeninitiative, aber dass ich mich mit den Fotos von „GNT“ beworben habe, hat sicher auch geholfen.
WR: Danke für das Interview!
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