Finke und Müller Spitzenkandidaten für den Landtag
11.12.2009 | 15:52 Uhr 2009-12-11T15:52:00+0100Kamen. Die Stadt Kamen könnte im neuen Landtag nach der Neuwahl im Mai gut vertreten sein. Zwar hat die SPD einen Bergkamener nominiert. Aber nach Cetin Bahcekapili, der für die Volksinitiative antreten will, belegen zwei Kamener die beiden Spitzenplätze der Landesliste der Rentnerpartei.
Eine Parteienfusion soll deren Chancen noch verbessern.
Fusion geplant
Peter Finke und Nikolas Müller haben den Landesverband der Rentnerpartei für Nordrhein-Westfalen gegrünset und bei der Europawahl durchaus ein gutes Ergebnis eingefahren. Nun sind beide auch bereits für die Spitzenplätze der Landesliste nominiert. Und weil die Rentner-Partei-Deutschland (Rentner) und die Rentnerinnen- und Rentner-Partei RRP jetzt in Fulda ihre Vereinigung beschlossen haben, steht hinter dieser Kandidatur nun eine Doppelpartei.
Noch stehe nicht genau fest, wie die Fusion ablaufen soll, erzählt Peter Finke, der selbst in Vereinigungsgremien mitarbeitet und an dem Kooperationsbeschluss beteiligt war. Fest aber stehe, dass man gemeinsam unter dem Namen der Rentner-Partei antrete und dass es bei der bereits benannten Liste für die Landtagswahl bleibe. „Wir denken, dass uns ein Zusammenschluss unserer beiden Rentnerparteien für die Landtagswahl 2010 weit nach vorne bringen wird”, so Finke. Er hofft darauf, dass seine Partei die 5-Prozent-Hürde schafft.
Finke ist zugleich Landesvorsitzender der Partei. Im Landtag gehe es für ihn darum, die Interessen der Rentner zu vertreten. Seine Partei aber wolle nicht nur Seniorenpolitik betreiben. „Wir stehen auch hinter den Protesten der Studenten gegen Studiengebühren”, betont er. Zugleich will er im Land dafür eintreten, dass nicht heute weitere Schulden zu Lasten künftiger Generationen gemacht werden. Finke will auch als Direktkandidat in Kamen antreten. Über diese Nominierung aber werde erst im Januar entschieden.
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Hoffentlich beschreiten diese beiden großen Rentnerparteien auch gemeinsam weiterhin ztielstrebig und erfolgreich diesen Weg. Wir Rentner wollen und brauchen eine starke Gemeinschaft.
Leider hat sich die Braunschweiger WRmm von den eigentlichen Zielen distanziert und sich selbst ins Abseits gestellt.