Kloake Emscher wird zum Kleinod
21.03.2010 | 22:55 Uhr 2010-03-21T22:55:00+0100
Holzwickede. Jetzt ist der ehemals schmutzigste Fluss Deutschlands geadelt zur Gewässerlandschaft des Jahres.
Die Emscher bekam diesen Titel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zugesprochen. Grund genug für eine Feierstunde am vergangenen Sonntag im Emscherquellhof in Holzwickede.
„Viele hätten uns einen Vogel gezeigt, wenn wir noch vor wenigen Jahren prophezeit hätten, dass unsere ,schwatte Emscher' einmal derart ausgezeichnet wird”, sagte Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender des Emscherverbands. In der Tat ist die Auszeichnung der Emscher als „Flusslandschaft des Jahres” insbesondere ein Ansporn für die angestrengten Renaturierungsbemühungen des Emscherverbands im ganzen Ruhrgebiet.
Während der 4,4 Milliarden Euro teure Umbau des gesamten Abwassersystems im Ruhrgebiet bis 2020 fertig gestellt sein soll, sind in Holzwickede die meisten Arbeiten bereits abgeschlossen. Seit Anfang des Jahres ist hier bereits der „Große Kanal” in Betrieb. Die im Durchmesser bis zu 3,80 Meter messende Röhre unter der Erde soll die Emscher am Ende der Renaturierung völlig als Abwassersammler ablösen.
In Holzwickede ist dies schon in den vergangenen Monaten weitgehend geschehen. Mitte 2010 soll die Emscher von hier bis in den Dortmunder Norden völlig abwasserfrei werden. Und so nimmt die Gemeinde an der Emscherquelle eine Art Pilotposition für den gesamten Flusslauf ein.
Im Augenblick arbeitet der Emscherverband an der Fertigstellung des Emscherparks in Holzwickede. Auf der letzten Stufe der Renaturierung soll der Fluss eingebettet in Parkkonzepte auf seiner Länge Naherholungs-Charakter haben. Die Umgestaltung des Holzwickeder Parks soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. „Die Emscher wurde in Holzwickede lange nicht als Fluss wahrgenommen”, sagte Bürgermeister Jenz Rother. Jetzt gefalle ihm das neue Bild des Gewässers. „Es ist ein echtes Kleinod in unserer Gemeinde.” dwd
23:41
Unsere schöne Gemeinde ! ?
......und die lieben Mitbürger können sich auch wieder in Ruhe in dem schönen neuen Emscher Park niederlassen und wieder den Alkohol hoch leben lassen.
Jede stille Ecke vollpinkeln und ihre grossen Geschäfte verrichten und wer ganz voll ist muss auch mal brechen -und was die Gemeide ???.....................ganz fest die Augen zu.
Kein Personal dafür aber kasieren lieber die Falschparker ab.
Der Kiosk in der Parknähe erhöht seinen Bier verkauf.
Von wegen Parkpflege -es reicht ja nicht einmal die Beete entlang der Haupstrasse zu begrünnen,
Bürgermeister geh doch mal zu Fuss dort lang,aus den Auto siehs du das Elend nicht.
23:07
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21:51
ein Fluss, ein Fluss, oh wie schon und das hier, in Holzwickede!!
Und was da alles drin schwimmt : leere Bierdosen, Wodkaflaschen, Pommesschalen und allerlei Getier wie Ratten und tote und lebende Enten.
Oh wie wir uns da alle freuen, besonders wenn wir an die Folgekosten denken.
Wie man mit der Pflege dieses >Flusses< umgeht, kann man ja jetzt schon auf dem schmalen Pfad neben dem Netto-Gebäude, der zur Gartenanlage führt sehen !
15:52
@ Reinhard Freese:
Im Quellbereich ist kein Fluss besonders breit. Am besten mal die Emscher im Raum Essen ansehen, dort ist sie weit mehr als nur fünf Meter breit und damit ein echter Fluss. Aber dafür wird sie in Holzwickede ja bald schon im fertigen Zustand zu sehen sein...:-)
15:49
Die Emscher entspringt in Holzwickede damit sollte wohl klar sein,dass sie nicht direkt auf 5-meter Breite kommt.Auch der Rhein sprudelt nicht mit 5-meter Breite aus der Erde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Emscher
11:48
Moin moin Holzwickede,
ich lese und höre immer etwas von Fluss. Ist damit etwas der Bach oder bessere Rinnsal vor meinem Fenster gemeint?
Zitat (Quelle Wikipedia):
Kleinere Fließgewässer, deren Breite 5 Meter nicht überschreitet, werden als Bach bezeichnet.
5 Meter breite also! Wenn es hoch kommt, liegen wir stellenweise bei etwa einem halben Meter.
Weiter hoffe ich, dass sich die Sumpfpfütze hinter der Hauptstraße (auf Höhe des Festplatzes) noch verändert. Wir wollen ja schließlich auch irgendwann von dem Kleinod der Gemeinde sprechen können!