Paul Meurer wird AFG-Chef
09.02.2010 | 15:55 Uhr 2010-02-09T15:55:00+0100Halver. Paul Meurer wird Nachfolger von Hans Beinghaus als Leiter des Anne-Frank-Gymnasiums. Allerdings kann der 39-Jährige die Stelle erst zum 1. Mai antreten. Der Grund: Der Posten muss neun Monate lang für eine eventuelle Rückkehr von Hans Beinghaus freigehalten werden.
Nach Schulkonferenz und Hauptauschuss segneten auch die Mitglieder des Rates im nichtöffentlichen Teil ihrer Sitzung am Montagabend die Personalentscheidung ab. Nun muss die Bezirksregierung noch die letzten Formalitäten erledigen. „Ich habe mich schon länger mit dem Schulleiter-Amt beschäftigt”, begründete Meurer gestern im WR-Gespräch die Gründe für seine Bewerbung. „Das AFG hat eine schöne größe, eine stabile Dreizügigkeit und eine große Oberstufe”, nannte er weitere Gründe, warum es sich beim AFG sogar um seine „Wunschschule” handele. Weitere Vorteile sieht Meurer, der in Drolshagen wohnt, in der kompletten Halveraner Schullandschaft mit drei weiterführenden Schulen sowie drei Grundschulen.
„Natürlich hat auch das Team, das ich bereits kennen gelernt habe, eine Rolle gespielt.” Auch die Kommune habe seiner Meinung nach in den vergangenen Jahren eine tolle Arbeit geleistet. Zurzeit ist Paul Meurer am Rivius-Gymnasium in Attendorn beschäftigt.
Neben der Unterrichtserteilung in den Fächern Deutsch, Italienisch und katholische Religion gehört er als stellvertretender Oberstufenkoordinator der erweiterten Schulleitung an. Zudem war er vorher fünf Jahre lang Studien- und Berufskoordinator. Außerdem hat er bereits an mehreren verschiedenen Schulformen gearbeitet. Am Rivius-Gymnasium hat Meurer unter anderem auch Studienfahrten nach Italien organisiert.
Für seine Zeit am AFG wünscht sich der verheiratete Vater eines elfjährigen Sohnes: „Ich würde auch gerne selbst unterrichten, wenn es sich vereinbaren lässt.”
Die beiden Säulen seiner Aufgaben aber seien das Management und die pädagogische Führung. Meurer: „Mit dem Doppelabi werden schwere Zeiten kommen, aber das ist machbar.” Das Team steht für den Hobby-Fußballer nach eigener Aussage dabei immer im Vordergrund.
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