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Mit dem Laubgebläse gegen Schmutz und Sand im Volkspark

Staubwolken kommen nicht aus der Sahara

02.07.2008 | 16:33 Uhr
Staubwolken kommen nicht aus der Sahara

Früher Morgen: Über dem Volkspark steigen wabernde Staubwolken auf - und legen sich als feiner Film auf Bänke, Autos und Balkone an der Ladestraße hinter dem Spielplatz.

Nein, es ist nicht der berüchtigte Sahara-Sand. Das Kreischend verrät: Das Laubgebläse ist wieder in Betrieb. Und das ist so laut, dass der Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs für Grünanlagen, der damit Sand und Schmutz auf dem Spielplatz wegdrückt, Ohrenschützer tragen muss. Nur vor dem heftigen Staub sind weder er noch Passanten oder Anwohner geschützt. Muss das denn sein mit dem lautstarken Gebläse, das nicht nur Sand und Schmutz zu Häufchen zusammendrückt, die dann aufgekehrt werden, sondern auch die Umgebung staubig „umnebelt”? „Ja”, sagt Miachael Haneke vom Fachbereich, „wenn nur per Hand gekehrt wird, ist die Leistung bei weitem nicht so groß wie mit dem Gerät.” Aber: An diesen heißen Tagen mit schon hohen Ozonwerten am Morgen werde auf das Gerät verzichtet und per Handarbeit gesäubert. Säubern muss sein, sagt Haneke, und zwar täglich vor allem auf den Fallschutzböden unter den Spielgeräten: „Der Sand muss weg von den Flächen, darauf könnte sonst jemand ausrutschen.” Und die Stadt ist verpflichtet, für die Sicherheit der Nutzer in ihren Anlagen zu sorgen. Deshalb ist täglich ein Arbeitstrupp von drei Leuten plus einem Meister in der Innenstadt unterwegs und säubert Grünanlagen und Spielplätze. Auch die Wasserfläche im Volkspark braucht regelmäßige Pflege. „Wir kriegen die Algenbildung nicht weg”, sagt Michael Haneke. Deshalb müsste alle drei bis vier Wochen das Wasser abgelassen und die Fläche mit einem Hochdruckreiniger behandelt werden. Flaschen und Scherben im Wasser sind ein weiteres Problem: „Die sammeln unsere Leute per Hand auf”, so Haneke. Wie er von den Leuten vor Ort weiß, sind kaum noch die Klienten aus der bekannten Trinkerszene die „Schmutzfinken” in den Parks, nein, es sind sehr junge Jugendliche, die sich abends und nachts dort treffen, trinken und Probleme machen.

Dagmar STICHT

Kommentare
30.10.2009
14:30
Staubwolken kommen nicht aus der Sahara
von Tack | #7

.. beteilgt sind unterdimensionierte (an der oberen Leistungsgrenze betriebene, daher laute) Staubbläser, der Anteil der Blätter am bewegten...
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Staubwolken kommen nicht aus der Sahara
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2008-07-02 16:33
Hagen