Sozialarbeiterin für das Fichte-Gymnasium
09.03.2010 | 15:36 Uhr 2010-03-09T15:36:00+0100
Hagen. Das Kollegium des Fichte-Gymnasiums hat eine neue Kollegin: Birgit Rother ist Diplom-Sozialarbeiterin. Denn Bedarf an sozialem Beistand gibt es nicht nur in Haupt- und Gesamtschulen.
Im Fichte-Gymnasium ziehen Mäuse ein und mit ihnen ist Birgit Rother gekommen. Seit Beginn dieses Schul-Semesters ist die Diplom-Sozialarbeiterin für die Kinder und Jugendlichen der Schule da.
Ihr Quartier hat Birgit Rother neben dem Pausenraum auf dem Weg ins Sekretariat bezogen. „Ich wollte mittendrin sein”, erklärt die Schulsozialarbeiterin, „damit es leichter wird, hier mal eben reinzuschauen.” Dazu hat die 40-Jährige auch Frodo, Sam und Gandalf angestellt, drei Wüstenrennmäuse, die in ihrem Büro wohnen. „Die Schüler müssen nicht immer mit Problemen zu mir kommen. Sie können mich auch einfach mal besuchen und die Mäuse füttern.” Damit will Birgit Rother den Schülern den Weg in ihr Büro ebnen, die Hemmschwelle verringern — vor allem, wenn es um ernsthafte Probleme geht.
Ansprechpartnerin für jede Sorge
Seit 2008 ist es möglich eine Stelle für Schulsozialarbeit auch an Realschulen und Gymnasien einzurichten. Birgit Rother ist Angestellte des Landes und allein fürs Fichte-Gymnasium zuständig. An jedem Schultag wird sie für die Kinder ansprechbar sein. „Ich bin Ansprechpartner für alles, was die Kinder und Jugendlichen bewegt.”
Wer meint ein Sozialarbeiter gehört nur in soziale Brennpunkte, Haupt- und Gesamtschulen, dem sagt Birgit Rother: „Die Schule ist ein Ort, da kommen 900 Leute auf engstem Raum zusammen — eine Zwangsgemeinschaft. Anders als im Verein kann man hier nicht einfach austreten. Da kommt es nun mal zu Reibereien — ganz unabhängig von der Schulform.”
Soziale Themen auch im Unterricht
Die Sozialarbeiterin will es aber nicht dabei belassen, in ihrem Büro auf die Schüler zu warten. Durch regelmäßige Projekte in allen Jahrgangsstufen, will sie sich in den Klassen und Kursen bekannt machen. Themen wie „Liebe, Freundschaft, Sexualität” oder „Soziales Lernen” sollen dann auf dem Schulplan stehen. Schulleiterin Jutta Meyer freut sich über das zusätzliche Angebot, „weil Schule mehr ist, als nur zu lernen.”
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Ich finde das super! An den Gesamtschulen ist das schon immer selbstverständlich gewesen. Und ich denke das sollte es an jeder Schule sein!
19:24
Wann kommen die Bewährungshelfer?
18:43
Wofür wir alles Geld aufbringen müssen.
17:37
Als ich in die Schule gegangen bin, auch auf ein Gymnasium, da gab es solche Fiesematenten nicht. Mit Blick auf die unter Jugendlichen verbreitete Brutalität ist es aber eine ganz gute Sache, wie ich finde.
17:15
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