Namhafte Persönlichkeiten auf engstem Raum
15.06.2012 | 10:06 Uhr 2012-06-15T10:06:00+0200
Hagen-Mitte. Der Raum ist klein, doch die Idee, die dahinter steht, groß. Nämlich viele bekannte Hagener Persönlichkeiten gemeinsam auf der Museumsinsel zu präsentieren. Also geballte Hagener Kultur in unmittelbarer Nähe vereint - im Kunstquartier .
Karl Halle (1819-1895) ist dem berühmten Quartett, dessen Werke bislang dort zu finden sind, beigetreten. Sprich, neben dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus , den Malern Emil Schumacher und Christian Rohlfs sowie dem Lyriker Ernst Meister fand gestern auch der Pianist, Komponist und Orchestergründer Karl Halle einen Platz im kulturellen Zentrum der Stadt.
Ausstellung über Leben und Werk
Am Museumsplatz 3 (in dem Gebäude ist u.a. auch das städtische Kulturbüro untergebracht) hat die Karl-Halle-Gesellschaft eine Ausstellung über Leben und Werk des in Hagen geborenen und später in England zu Weltruhm gelangten Musikers eröffnet - im neuen Karl-Halle-Raum.
Im ersten Obergeschoss des Gebäudes befanden sich bisher drei Ernst-Meister-Räume - einer wurde nun zur Karl-Halle-Fläche umgestaltet. Das mache thematisch Sinn, erläutert Sigrun Pollit vom Kulturbüro , da sich Schüler, Studenten und interessierte Bürger am dort integrierten Arbeitsplatz samt PC über beide Persönlichkeiten informieren könnten.
Auch Schulklassen willkommen
Dokumente, Ankündigungsplakate, Zitate von Zeitgenossen und Fotos hängen an den Wänden. „Und eine umfangreiche musikwissenschaftliche Biografie, die Dr. Ann Kersting-Meuleman, Bibliothekarin in der Goethe-Universitätsbibliothek in Frankfurt, erstellt hat, kann als pdf-Datei heruntergeladen werden“, ergänzt Udo Schlaak, 2. Vorsitzender der Gesellschaft. Die Ausstellung kann montags bis donnerstags von 9 bis 17 und freitags von 9 bis 13 Uhr nach Anmeldung beim Kulturbüro (207 - 3197) besichtigt werden. Auch Schulklassen sind willkommen.
11:27
Dem kann man nur beipflichten. Wenn ich schon lese "kulturelles Zentrum", dann frage ich mich wirklich, ob die Reporterin überhaupt weiß, was Kultur ist. Die Ausstellung ist jedenfalls genauso unwichtig wie das Ernst-Meister-Zimmer. Die Besucherzahlen in diesen von Steuergeldern finanzieren Ruhmeshallen würden mich interessieren.
18:17
Ach, Frau Hinz, nein, nein, nein. Wenn Frau doch mal selber recherchieren und denken würde, anstatt immer nur den vorgesetzten Brei mitsamt Wertung zu übernehmen. Man fragt sich wirklich, was dieses Zimmer soll. Eine Art Beweihräucherungsstube für die abgebildeten Herren oder wozu ist das mit öffentlichen Geldern eingerichtet?