Mitarbeiterin soll Geld bei Hagen-Info unterschlagen haben
31.05.2012 | 18:12 Uhr 2012-05-31T18:12:00+0200
Hagen. Eine Mitarbeiterin der Hagen-Info soll in die Kasse der städtischen Tochter gegriffen haben. Vor dem Arbeitsgericht kämpft sie gegen ihre Entlassung. Leidtragende der Affäre waren Theaterbesucher, die bei Hagen-Info Karten erworben hatten.
Es ist der Ort, an dem sich die Volmestadt von ihrer schönsten Seite präsentiert: Bei „Hagen-Info“ an der Körnerstraße liegen bunte Prospekte für Touristen bereit. Eine freundliche Kulisse. Doch hinter der Theke verschwand Geld. In dem städtischen Unternehmen, das zur Hagen-Agentur gehört, ist von Diebstahl und Unterschlagung die Rede.
Die vierköpfige Familie hatte sich so sehr auf den Besuch des Musicals „König der Löwen“ gefreut. Die Tickets waren bereits Anfang Februar bei „Hagen-Info“ gekauft und bezahlt worden. Die Anreise nach Hamburg verlief natürlich erwartungsvoll. Doch nun stand das Ehepaar mit zwei kleinen Kindern am 23. April an der Einlasskontrolle und wurde abgewiesen: Die Karten seien ungültig.
„Das war für uns ein ganz großer Imageschaden“, bedauert Hagen-Agentur-Geschäftsführer Gerhard Schießer . „Sowas ist mir in meiner ganzen Laufbahn noch nicht passiert.“
Tickets nach Verkauf storniert
Interne Nachforschungen ergaben: Touristikassistentin Maria F. (40) hatte am 9. Februar die vier Musicaltickets verkauft, die Karten aber zehn Minuten später bereits wieder storniert. Das vereinnahmte Geld in Höhe von 272 Euro soll sie in die eigene Tasche gesteckt haben.
Aber nicht nur das. Etwa zur gleichen Zeit kam heraus, dass dieselbe Mitarbeiterin von „Hagen-Info“ die Einnahmen aus dem Verkauf von Theaterkarten seit November, also über fünf Monate, nicht weitergeleitet hatte. In der Kasse des Hagener Theaters fehlten da bereits 4383,65 Euro.
Angestellte hatte behauptet, sie habe alles überwiesen
Als alles aufgeflogen ist, hat Maria F. zunächst noch behauptet, sie hätte das gesamte Geld auf das Stadtkonto eingezahlt. Das war gelogen. Tatsächlich wurde das einbehaltene Geld erst eingezahlt, nachdem sie die erste fristlose Kündigung auf dem Tisch hatte.Mittlerweile hat die Angestellte zwei fristlose Kündigungen erhalten, gegen die sie jetzt vor dem Arbeitsgericht vorgeht.
Die Entlassene behauptet nun, das Geld sei ihr am Arbeitsplatz gestohlen worden. Es hätte damals keinen Tresor gegeben, alle Einnahmen hätten in einfachen Briefumschlägen aufbewahrt werden müssen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats von „Hagen-Info“ ist Oberbürgermeister Jörg Dehm.
06:46
Ich finde Diebstähle in jeglicher form nicht gut, aber im diesen fall ist es verständlich! Die Großen in der Verwaltungsspitze machen es ja im großen Stil vor und deshalb kann ich es der Touristikassistentin Maria F. nicht verdenken das gleiche gemacht zu haben. Die Verwaltungsspitze hat auch ein gewissen Vorbildcharakter den anderen Angestellten in der Angestellten-hierarchie gegenüber, aber dieser Charakter ist schon lange verloren gegangen in Hagen. U.a. bin ich auch deshalb für eine bereinigung der Stadt und Verwaltungsspitze der Stadt Hagen durch z.B. Gerd Bollermann, oder durch andere zuständige Institutionen!
06:13
Sehr geehrter Herr Gerd Bollermann (Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg), bitte befreien Sie die Stadt Hagen von den Schergen der Sinnlosigkeit! Es ist nicht mehr auszuhalten!
Bürger dieser Stadt vereinigt euch und kämpft gegen diesen Irrsinn in unserer Stadt endlich an!
Ich bin für eine Petition gegen die Verantwortlichen in unserer Stadt und für eine vorübergehende überstädtische weiterführung der Stadt Hagen durch Regierungspräsident: Gerd Bollermann!
Petition an:
Regierungspräsidium Arnsberg
z. Hd. Regierungspräsident: Gerd Bollermann
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
"Ich kann es der Touristikassistentin Maria F. nicht verdenken, denn wahrscheinlich leidet Sie auch noch unter dem Burnout-Syndrom und wartet seit Jahren auf eine Beförderung! "
Solange Bürger wie Pelzbohne diebstahl gutheißen, paßt die Hagener Verwaltung doch.
@Ergonomy, Ich finde Diebstähle in jeglicher form auch nicht gut, aber im diesen fall ist es verständlich! Die Großen in der Verwaltungsspitze machen es ja im großen Stil vor und deshalb kann ich es der Touristikassistentin Maria F. nicht verdenken das gleiche gemacht zu haben. Die Verwaltungsspitze hat auch ein gewissen Vorbildcharakter den anderen Angestellten in der Angestellten-hierarchie gegenüber, aber dieser Charakter ist schon lange verloren gegangen in Hagen. Deshalb bin ich auch für eine bereinigung der Stadt und Verwaltungsspitze der Stadt Hagen durch z.B. Gerd Bollermann oder durch andere zuständige Institutionen!
19:24
Ein Klümpchenladen mit einem Aufsichtsrat und einer stadtbekannten Luftpumpe als Vorsitzenden ! Es schreit zum Himmel, Zustände typisch öentlicher Dienst. Was für eine Truppe von Versagern hat eigentlich in Hagen das Sagen ? Bisher dachte ich es könnte noch schlimmer kommen mit Krippner, Schisanowski und Rudel , den Marionetten des zum Teufel gejagten Sonnenkönigs , aber der Dehmse Trümmerhaufen wird auch von diesen Witzfiguren nicht übertroffen. Die Hagener Bürger sind zu bedauern !
19:18
Also ich kenne eine Person, die dort mal gearbeitet hat und jeden Monat ärmer wurde.Die Bestätigung ist jetzt da. Die besagte Person wird sich mit Sicherheit heute sehr gefreut haben, weil endlich der Grund dafür bekannt geworden ist..
18:04
An alle Wahlberechtigten dieser Stadt.
Trocknet bei den nächsten Wahlen dieser Sumpf aus, es wird immer unerträglicher.
14:03
Erschreckend ist nicht nur die dümmliche Art und Weise, mit der die Mitarbeiterin vorgegangen ist, sondern auch die Leichtfertigkeit, mit der solche Dinge möglich sind. Dass Maria F. dann auch noch dreist und frech gleich mehrere offensichtliche Lügenmärchen auftischt und sogar Briefumschläge mit Geld ins Spiel bringt, schreit förmlich nach einer weitergehenden Strafverfolgung wegen Unterschlagung im Amt, Diebstahl usw. Allerdings hat offenbahrer recht, hier scheint auch eine Kontrolle gefehlt zu haben, was im Verantwortungsbereich der Vorgesetzten liegt.
12:06
Was soll denn der letzte Satz bezüglich Herrn Dehm bezwecken? Meinungsmache?
Das hat doch mit dem Vorfall in der Hagen-Info nichts zu tun. In erster Linie ist der Geschäftsführer seinen Kontrollpflichten nicht nachgekommen bzw. hat das 4-Augen-Prinzip nicht funktioniert.
07:42
Findet sich die betr. Mitarbeiterin sogar noch auf den Kontaktseiten der Hagen Agentur?
http://www.hagen.de/web/de/webseiten/tfr/tfr_04/TFR-04.html
http://www.hagen.de/web/de/webseiten/ten/ten_04/TEN-04.html
http://www.hagen.de/web/de/webseiten/tru/tru_04/TRU-04.html
Oder ist das nur eine Namensgleichheit mit der im Artikel erwähnten Maria F? Falls nicht, dann wirft das ein schlechtes Licht auf die Aktualität der Internetseiten.
22:19
für die "hagen info", die zur "hagen agentur" gehört, gibts sogar einen eigenen aufsichtsrat. das ist ja kleinstaaterei in höchster form. oder dient das ganze kleinklein nur der verschleierung von zusatzeinnahmen und pöstchen? jedenfalls sollte die "hagen agentur" endlich einmal unter die lupe genommen werden. vor allem nach den kriterien qualifikation der mitarbeiter, kosten-nutzen-effizienz, auslastung, schuldenlast usw. aber diese forderungen gibt es schon seit langer zeit, schon zur wfg war der laden ein sammelbecken für abgehalfteter verwaltungsmitarbeiter, die fürstlich belohnt wurden, da sie statt des herkömmlichen tarif und besoldung gleich einen kräftigen zuschlag erhielten. natürlich mit rückkehrrecht. da fällt mir auch noch ein gewisser herr hampel ein, der bei seiner a16+ besoldung über ein jahrzehnt nichtstuend zuhause bleiben durfte.
21:35
. . . und Vorsitzender von ganz vielen Aufsichtsräten. Und immer hat er überall alles im Griff - oder vielleicht doch nicht? Vielleicht möchte er ja nur in Hagen viel zu sagen haben, ohne den blöden Rat mit all den Politikern fragen zu müssen. Also wurden und werden ehemalige Ämter ausgegliedert, bekommen einen "genehmen" Geschäftsführer (leider etwas teurer als ein Amtsleiter) und den Aufsichtsrats-Chef macht Dehm selbst. Denn Demokratie kann so lästig sein! Da reden einem immer so viele dazwischen - und man kann das Gefühl, der neue Sonnenkönig von Hagen zu sein, gar nicht richtig auskosten. Vor allen Dingen, weil man auch genau weiß, daß die erste Amtszeit ganz sicher auch die letzte ist. Na dann . . .