Investition in Steine
11.03.2010 | 05:00 Uhr 2010-03-11T05:00:00+0100Hagen. Mindestens ein Amtsleiter dürfte zufrieden in den Ruhestand gehen, wurde am Dienstag im Werksausschuss Gebäudewirtschaft geunkt. Feuerwehrchef Horst Wisotzki war gemeint. Mit Blick auf Modernisierung der Infrastruktur mag das sogar stimmen.
Nächste Woche Freitag wird das neue Feuerwehrgerätehaus mit Rettungswache an der Revelstraße in Vorhalle eingeweiht. 3,2 Mio. € wurden hier investiert. Im Mai soll der Umbau der ehemaligen Turnhalle an der Steinhausstraße abgeschlossen sein, wo die GWH mit im Boot sitzt, viel Kraft und Geld aber vor allem über die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Boele-Kabel selbst investiert wird.
Im Sommer 2010 soll mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Dahl begonnen werden, Investitionsvolumen knapp 2,6 Mio. € aus Mitteln des Konjunkturpakets II, Bauzeit ein Jahr. Dann steht noch Eckesey auf der Liste. Hier sei die GWH gerade in Vorplanungen. 4,3 Millionen € sollen am Standort für ein Feuerwehrgerätehaus verbaut werden.
Dann fehlt eigentlich nur noch die Modernisierung Eppenhausen, die nach derzeitigem Stand an der Haßleyer Straße vorgesehen ist. Erinnert man sich noch an den 6 Mio. € teuren Neubau der Wache West am Fuße des Tückings, dürfte Horst Wisotzki also mit der Infrastruktur und Invest in Steine tatsächlich ganz zufrieden sein. Mit der Situation für seine Kollegen, die ihre Arbeit seit langem unter Wert absolvieren, natürlich nicht. Sicher noch ein wichtiges Ziel vor dem Ruhestand, nach dem Bau- auch den Beförderungstau aufzulösen.
13:26
#1: Ich habs ja hier schon mal erklärt (am Ende sogar Ihnen?): Die Stärke der Feuerwehr (Personal und Standorte) wächst zwar mit der Stadt, sie kann aber nicht mit ihr schrumpfen, solange nicht neue Wohn- oder Gewerbegebiete wieder weggerissen werden. Das liegt daran, dass die Schutzziele nach der Flächendeckung ausgerichtet sind, nicht nach der Einsatzzahl (die wiederum durchaus eine Funktion der Einwohnerdichte ist). Oder würden Sie die Aussage Wenn es da nicht mindestens 3 mal im Monat richtig brennt, braucht die Feuerwehr auch nicht schnell im Stadtteil XY sein unterschreiben?
#6: Keine Angst, das Höhergruppierungsroulette geht auch an der Feuerwehr Hagen nicht vorbei. Einem alten Grundsatz folgend sind die betroffenen Stellen aber meist schon jetzt von zweistelliger Besoldungsgruppe...
Ist aber eh wurscht, solange es nur Papierlage ist.
#7: Grundsätzlich richtig, aber 3.2 Mio für EIN FWGH mit Rettungswache ist -sagen wir mal vorsichtig- keine Sparversion, wie sie der Stadt Hagen derzeit recht gut zu Gesicht stünde. Schön für die Feuerwehr, aber die Anwürfe zu den Kosten sind nicht unberechtigt (gut, dass das kein Museum ist, was sonst wieder hier los wäre...).
#8: Obacht: Zusammenlegung gilt immer nur räumlich, oder traut man sich mittlerweile, alle Gruppen eines Standortes gemeinsam zu alarmieren? Wenn nicht, gibt man nämlich organisatorisch den einzigen taktischen Vorteil der örtlichen Zusammenfassung auf.
#9: Die Abwanderung in andere Städte ist - mit Verlaub - eine Schreckensvision, die real einfach nicht stattfindet. Bei der Menge an Beamten, die landesweit gesucht werden, könnten schon viele weg sein (denn die Hagener sind gut ausgebildet und sicher keine uninteressanten Bewerber). Nur: Es bewirbt sich anscheinend kaum einer auswärts. Die Bindung an den Standort überwiegt wohl doch noch.
#10: Er hat mindestens drei Qualifizierungen, das stimmt. Davon ist aber nur eine eine Berufsausbildung. Der Assistent ist ein Berufsbild, die feuerwehrtechnische Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsesetz überhaupt nichts. Da muss man schon ein bisschen ehrlich bleiben: Auch in anderen Gewerken muss man sich weiterbilden, Schulungen und Lehrgänge machen (teilweise zum Erhalt des Arbeitsplatzes) usw.
Was sicher stimmt, ist: Wer eine nach Ax bewertete Stelle besetzt, soll auch Ax bekommen! Das ist die Grundforderung, an der es nichts zu rütteln gibt. Sie ist auch unabhängig davon, ob für eine Tätigkeit Ax zuviel oder zuwenig ist (verglichen mit was auch immer). Wenigstens IST und SOLL müssen üebreinstimmen, denn diese gesetzlich geregelte (!) Ungerechtigkeit gibt es in keiner Branche außerhalb des Beamtentums. Was nicht heißt, dass es nicht woanders unterbezahlte Arbeitnehmer gibt oder Leute, die vorübergehend weniger bekommen als im Vertrag steht. Das geht aber meines Wissens nach immer nur zusammen mit den Arbeitnehmervertretern.
10:18
Ich habe mit der Feuerwehr nichts zu tun! Weiß aber, daß ein Berufsfeuerwehrmann drei Ausbildungen hat: Eine handwerkliche, die zum Rettungs-Assistenten und die feuerwehrtechnische. Dazu beschissene Arbeitszeiten und Bereitschaften. Und wenn ein Mensch z.B. auf einer A-8-Stelle sitzt, sollte er auch danach bezahlt werden. Das hat mit Beförderung wenig zu tun. Übrigens: Wisotzki ist der beste Feuerwehr-Chef, den wir je hatten! Ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit ihm!
09:54
Also bei manchen Kommentaren kann man sich nur an den Kopf fassen. Abfällige und unqualifizierte Bemerkungen über unser Rettungswesen in dieser Stadt. Reisende soll man nicht aufhalten kann man hier zB. Lesen, ja Dümmer geht’s nimmer! Feuerwehrmänner und Frauen fallen ja auch vom Himmel. Schon mal darüber nachgedacht das die Ausbildung von Feuerwehrmännern und Frauen der Stadt viel Geld kosten, wohl gemerkt Steuergeld. Und Diese lassen wir dann in andere Städte ziehen weil diese Ausgebildeten Fachkräfte dann in unserer Stadt keine Zukunftsperspektive mehr sehen, nur weil wir seit Jahren eine verfehlte Personalpolitik in dieser Stadt haben.
Mann kann einigen Kommentarschreibern nur wünschen das sie nie die Hilfe unseres Rettungswesen in Anspruch nehmen müssen, aber wenn ja dann werden sie sehr dankbar sein das ein solches gibt mit hervorragend Ausgebildeten Feuerwehrmännern und Frauen. Und das sollte uns als Gesellschaft die Kosten wert sein aber vor allem den Respekt den diesen Menschen gebührt anderen die sich in Gefahr befinden zu helfen.
21:45
Man sollte vieleicht noch hinzu fügen, dass die Pläne zu diesen Zusammenlegungen und Umstruckturirung aus den 80er Jahren stammt!
Es ist schon Traurig das diese dinge fast 30 Jahre brauchen bis sie Umgesetzt werden.
Die neuen Fahrzeuge die angeschaft wurden, sind ja auch nicht mal eben so gekauft worden, sondern haben entweder eine Sonderbeladung, die auf die Geographie unser Stadt, dass Gefahrenpotenzial und als techniche Reserve der BF angeschaft wurden.
@1 Dadurch das die Einwohnerzahl in Hagen sinkt, ist der Nachwuchs in den freiwilligen Feuerwehren auch sehr rar geworden. Durch die Zusammenlegung der Löschgruppen versucht man eine passabele Manschaftstärke zu erreichen. Denn auch wenn es sich etwas eingebildet anhört, die FFW wird erst dann gerufen wenn die BF nicht mehr klarkommt! und was braucht die BF? Manpower (Personal)!
Und das kann nur eine FFW bieten!
Da macht es doch auch sinn oder??
@3 Ein Foto... ah ja! Hab auch ganz viele Fotos die man in einen Bericht zeigen kann!
Schon mal Überlegt das es auch noch Liebhaberstücke gibt, die die Feuerwehr behalten möchte?? find ich dann auch gut wenn der Alte Karren auch dann noch eine Einsatzstelle sieht!
Zu dem will ich mal behaupten, das eine Kreisstadt wie Arnsberg wesintlich mehr neue Feuerwehrautos beschaft wie Hagen! Und wie schon zu anfang gesagt: die Schulden Hätten vor fast 30 Jahre gemacht werden sollen! da ging es unserer Stadt noch gut! Zu dem kosten 22 Gerätehauser auch mer wie 5 oder 6 oder??
18:09
Alte Fahrzeuge bedeuten auch alte Ausrüstung. Dann sollte sich der Rest der Bevölkerung auch keine neuen Autos mehr kaufen denn mit alten Rettungssätzen ist es nich möglich einen neuen BMW, Mercedes oder VW auseinander zu schneiden um einen Menschen zu retten.
Und die Freiwilligen, die das ganze OHNE BEZAHLUNG in ihrer Freizeit machen und sich Nachts für Ihre Mitbürger für jeden ****** aus dem Bett werfen lassen, haben es ja mal verdient, das sie mal ein angemessenes Gerätehaus bekommen und nicht weiter in Ihren GARTENHÄUSERN untergebracht sind, wo sie noch nicht mal eine Umkleide haben oder eine Heizung.
16:21
Die Feuerwehrmänner sollten mal in die Verwaltung im Rathaus blicken. Da läuft gerade wieder ein Höhergruppierungsroulette ab, verbunden mit einem Umbau der Verwaltung. Neue Pöstchen kommen dazu, andere werden mit mehr Verantwortung versehen, schon können wir woander wieder alles streichen und einsparen. Und keiner will es wissen und sehen!
14:23
Das ältere Fahrzeuge Risiken im Eisnatz bilden und auch im Sinne Verkehrsabsicherung und im Sinne neuer Einsatzgeräte und Methoden nicht mehr zeitgemäß sind- darauf kommt keiner- und wenn würden alle sagen- mit nem neueren Auto wärs nicht so ausgegangen.
14:06
Wisotzki ist ein schlauer Fuchs. Er hat seinen Laden immer gut verkauft. Respekt!
13:29
Pfennigzähler hat Recht. hat gestern jemand das foto in der WR von dem arnsberger feuerwehrwagen gesehn? Mercedes, mindestens 40 jahre alt. Gut, so alt mus es in hagen ja nicht sein, aber wisotzki hat der Stadt immer den neuesten Schnickschnack aus der Schuldenweste geschnitten. Steht übrigens, vieles nur rum.
Da hätte die eine andere Beförderung eher drin sein sollen. Mit mehr Kohle fährt der Kollege auch gerne im älteren Auto!!!!!
13:26
So leisten wir uns das? Ich sehe das anders - die BF besetzt meist nur die Fensterplätze - die Standorte der FFs werden zusammengelegt- das spricht alels für eine demografische Anpassung,