Drei Ikonen für die Freundschaft
07.09.2007 | 03:49 Uhr 2007-09-07T03:49:21+0200Breckerfeld (sie) Eine Ikone für die Freundschaft. Eine? Gleich drei der christlichen Kunstwerke hatte Konstantin Kardonas in Auftrag gegeben, je eine für die katholische und die evangelische Jakobus-Kirche in Breckerfeld und für die Kirche in der Partner
Eine davon hatte er im Frühjahr zur Feier des 35-jährigen Bestehens der Städtefreundschaft mit nach Frankreich genommen, die beiden anderen nahmen gestern Pfarrer Gunter Urban und Pfarrer Volker Ziegenhagen in Empfang.
Seine Intention sei gewesen, einen geistigen Brückenschlag zwischen Breckerfeld und Gençay zu schaffen, so der Initiator. Die Freundschaft zu der Partnerstadt liege ihm persönlich am Herzen, betonte der Mann, der auf Korfu geboren wurde, seit 40 Jahren in Deutschland und davon 35 in Breckerfeld lebt und seit einigen Jahren auch Mitglied im Freundeskreis Städtepartnerschaft ist.
Kardonas hatte den Entwurf für das Bild gefertigt und in Griechenland in byzantinischer Technik in dreifacher Ausfertigung von Hand malen lassen.
Abgebildet sind die drei Kirchen sowie in der Mitte der Christus aus einem Kirchenfenster der evangelischen Kirche, links der heilige Jakobus als Schutzpatron der beiden Breckerfelder Kirchengemeinden und rechts die Maria von Gençay.
Natürlich spiele die Tradition des Pilgerwegs eine Rolle, betonten Urban und Ziegenhagen gestern: Schließlich liege Breckerfeld direkt an einem solchen und auch Gençay sei nicht weit davon entfernt.
Und: "Die Menschen, die die Ikonentafel betrachten, werden erkennen, dass die evangelische und die katholische Kirche durch Christus eins sind", so Pfarrer Gunter Urban.
Wo genau die Ikonen in den Breckerfelder Kirchen ihren Platz finden werden, ist noch nicht entschieden. Dem Stifter der Bilder überreichte Urban gestern als Zeichen des Dankes eine silberne Gedenkmünze.
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