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Einkaufszentrum Windmühlenstraße

An diesem Projekt hängt WGB-Existenz

19.06.2009 | 17:48 Uhr

„An diesem Projekt hängt die Existenz von WGB. Das machte der Geschäftsführer der Westfälischen Gesenkschmiede Breckerfeld, Arno Verhoog, vorgestern unmissverständlich klar.

Denn der Neubau des Unternehmens im Gewerbegebiet sei planungsmäßi finanziert durch die Realisierung dieses Einkaufszentrums an der Windmühlenstraße.

Allerdings sind inzwischen drei Jahre vergangen, seit das Thema erstmals auf den Tisch kam. Damit die WGB-Arbeitsplätze in Breckerfeld erhalten blieben, war vereinbart worden, dass die Stadt dem Unternehmen hinsichtlich der Umnutzung des alten Standorts an der Windmühlenstraße entgegenkam. Flächennutzungs- und Bebauungsplan wurden geändert, damit dort das gewünschte Fachmarktzentrum realisiert werden kann, die WGB-Geschäftsführung fand auch einen Investor - aber der sprang ab. Wie eine Reihe weiterer danach auch, zuletzt wegen der sich zuspitzenden Finanzkrise. Schließlich hat sich die WGB-Inhaberfamilie entschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen und einen Teil des Grundstücks an einen Discounter (Aldi) zu verkaufen und die verbleibende Fläche selbst zu bebauen und zu vermieten. Hier wird als Vollsortimenter Edeka einziehen, „und Edeka hat seine Entscheidung an einem Drogeriefachmarkt festgemacht”, begründete Verhoog den Antrag auf Dispensierung. Insgesamt werde großer Wert auf hochwertigen Mieterbesatz gelegt. Es gelte, Kaufkraft in Breckerfeld zu halten.

Für die Geschäfte - dazu sollen auch ein Kinder- und ein Erwachsenenkleidungshandel gehören - werde eine gemeinsame Parkplatzanlage mit 175 Stellplätzen gebaut, entlang der Windmühlenstraße ein Bürgersteig auf Kosten des Investors, vier der vorderen Alleebäume müssten einer Busbucht weichen. Zur Verkehrsführung machte Bürgermeister Klaus Baumann klar, der wünschenswerte Kreisverkehr hätte wegen der hohen Kosten alle Investoren abgeschreckt, eine Einbahn-Regelung habe der Landesbetrieb Straßenbau abgelehnt.

Durch das neue Einkaufszentrum entstehen laut Architekt Dirk Eicker 50 Arbeitsplätze (Voll- und Teilzeit).

Im Ausschuss gab es keine lange Diskussion mehr. Alle hofften, dass dies nun das letzte Gespräch zur Zustimmung sei. Baubeginn soll im Spätsommer sein, die Fertigstellung witterungsabhängig im kommenden Frühjahr.

Annette Siebert

Kommentare
21.06.2009
14:35
An diesem Projekt hängt WGB-Existenz
von Rengeiz | #3

Was hat denn nu eine Gesenkschmiede mit einem Einkaufzentrum zu tun?

das soll doch mal verklaart wörn!!


Gruss vom Main an die Ennepe und die Volme

Mathias Ziegner

20.06.2009
00:12
An diesem Projekt hängt WGB-Existenz
von Breckerfelder Bürger | #2

Hahaha. Habe ich doch gesagt, Edeka. Der auf Rossmann wartet. Jetzt fehlen noch Takko und Ernstings, dann ist der Klonbau perfekt.
@ttflossi: Wenn Discounter, dann Aldi. Lidl würde ich nicht betreten.

19.06.2009
19:11
An diesem Projekt hängt WGB-Existenz
von ttflossi | #1

Aldi????? Und was ist mit Aldi gegenüber? Gibt das auch wieder so eine Aldi- Ruine wie zuvor schon mehrfach in Ennepetal? Das ständige Umziehen und Neubauen von Aldi- Filialen scheint bei dem Konzern ja schon fast eine Obsession zu sein. Was ist mit anderen Discountern? Wenn es denn schon die Niedrigpreisklasse sein muß.

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An diesem Projekt hängt WGB-Existenz
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http://www.derwesten.de/wr/staedte/hagen/an-diesem-projekt-haengt-wgb-existenz-id408671.html
2009-06-19 17:48
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