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Unerfreuliches Ende der "HSG-Go!"-Party

02.06.2008 | 20:35 Uhr

Gevelsberg. (win/hbr) Ruhestörung, Sachbeschädigung und angebliche Körperverletzung: Gleich vier Mal musste die Polizei am Sonntagmorgen zur "HSG Go!" Party in der Aula Alte Geer ausrücken.

Zuerst sei es bei der Saisonabschlussfeier der Handballer zu Ruhestörungen durch zu laute Musik gekommen, so die Polizei. Gegen 0.35 Uhr seien Beamte daher erstmals vor Ort gewesen. Anschließend habe ein Unbekannter im Erdgeschoss eine Fensterscheibe eingeworfen. Daraufhin beendet der Veranstalter die Party. Nachdem die Gäste das Gebäude verlassen mussten, sei die Polizei wegen diverser Körperverletzungen und weiteren Ruhestörungen erneut gerufen worden. Vor Ort fand sich allerdings kein Opfer der angeblichen Körperverletzungen.

Im Rahmen dieses, mittlerweile dritten, Einsatzes wurde ein Beamter durch eine Fahranfängerin leicht verletzt, als diese schnell den Parkplatz verlassen wollte und ihn mit dem Spiegel an der Hand traf. Als die Gäste das durch den Veranstalter ausgesprochene Hausverbot nicht beachteten, wurden vier Einsatzfahrzeuge zusammengezogen, um die Personalien der Gäste festzustellen und Platzverweise auszusprechen. Gegen 4 Uhr beruhigte sich die Lage.

Der Erste Vorsitzende der HSG, Norbert Engstfeld, sagte gegenüber der WR, dass schon um 20.20 Uhr die Polizei aufgrund einer Beschwerde wegen der Lautstärke vor Ort gewesen sei. Man habe zu der Zeit gelüftet, das anschließend dann nicht mehr getan. Das Ende der Party sei für 2 Uhr vorgesehen gewesen, wegen des mit 475 Gästen ausverkauften Hauses und der guten Stimmung habe man mit dem Hausmeister eine Stunde Verlängerung ausgemacht. Es sei zudem ein offizieller Vertreter des Ordnungsamtes vor Ort gewesen, der dem zugestimmt habe.

Doch dann habe "ein Idiot" von außen ein Fenster der Herrentoillette eingeworfen, der Hausmeister habe anschließend gebeten, die Party zu beenden. "Danach war das für uns erledigt, wir haben aufgeräumt. Zu dem, was draußen vorgefallen ist, kann ich nichts sagen", so Engstfeld. Erst nachdem Security gegen 2.15 Uhr die Leute herausgeschickt habe , habe es wohl draußen eine Versammlung mit Randale und Polizeieinsätzen gegeben. Engstfeld betonte, dass man nur Bier, Sekt und Cocktails verkauft und bewusst keinen Schnaps pur ausgegeben habe.



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