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Gymnasiasten wollen mehr mitreden

08.04.2008 | 21:22 Uhr

Gevelsberg. Die Schülervertretung des Städtischen Gymnasiums Gevelsberg hatte erstmals seit Jahren zur Vollversammlung geladen - und so füllte sich am Dienstag Morgen die Aula des Zentrum West gleich zweimal.

Gut besucht war die Vollversammlung des Gymnasiums - aus Platzgründen in zwei Durchgängen. (WR-Bild: Fabian Biederbick)

"Der ersten solchen Veranstaltung für alle anwesenden Schüler", betonte Angelika Sojka, die gemeinsam mit Schülersprecherin Lena Krönung durch das Programm führte.

Um 8 Uhr begann die Vollversammlung für die unteren Jahrgangsstufen; für die Schüler ab der 9. Klasse, einschließlich der Oberstufenschüler, fand ein zweiter Block ab 11.30 Uhr statt. "Die Aufteilung war nötig, um die über 1 000 Schüler des Gymnasiums überhaupt in der Aula unterbringen zu können", erklärte Schülervertreter Patrick Lepperhoff die Prozedur.

In der Regel entsenden die Klassen- und Stufenverbände ihre gewählten Vertreter zum so genannten Schülerrat. In diesem Gremium finden dann zu Beginn jedes Schuljahres die Wahlen und ein Informationsaustausch statt. Da es in der letzten Zeit aber vermehrt zu Kritik aus der Schülerschaft gekommen sein soll, wie Angelika Sojka erklärte, "soll eine Veranstaltung wie die Vollversammlung die Arbeit der Schülervertretung durchsichtiger machen."

Patrick Lepperhoff, der zudem als Bezirksschülersprecher im Ennepe-Ruhr-Kreis fungiert, erläuterte im Vorfeld die genauen Abläufe bei Wahlen und den Aufbau der Schülervertretung an der Schule, im Kreis und auf Landesebene. Anschließend stellten die Mitglieder des SV-Teams ihre Arbeitsgruppen und Vorhaben vor und boten den anwesenden Schülern, deren Unterricht für die Vollversammlung ausgesetzt wurde, die Möglichkeit zur Diskussion.

Themen wie die Gewaltprävention an der Schule, Nachhilfevermittlung und Hausaufgabenbetreuung aber auch politische Möglichkeiten der Schülervertretung weckten das Interesse der Jugendlichen.

Geradezu hitzig wurde die Diskussion, als Schulleiter Jürgen Hein das Wort erteilt wurde und es um die Verlängerung der Pause vor Beginn des Nachmittagsunterrichtes ging. Nachfragen und Redebeiträge zeigten gerade hier das Interesse der Schüler, etwas bewegen zu wollen, gleichermaßen aber die Qualität mancher Beiträge auch die Notwendigkeit einer organisierten Schülermitwirkung.

An deren Spitze stehen das SV-Team und die Schülersprecherin. Angelika Sojka muss sich allerdings im nächsten Schuljahr wieder zur Wahl stellen, ebenso wie die Gegenkandidaten Nastassia Frank, Laura Bräuer und Carina Heller, die auf der Vollversammlung die Möglichkeit hatten, sich der Schülerschaft mit ihren Konzepten vorzustellen.

Von Fabian Biederbick



Kommentare
10.04.2008
00:15
Gymnasiasten wollen mehr mitreden
von Horst | #1

Hey Leppi und Co.,

Gute Aktion! Ohne Frage, gute Aktion. Weiter so!!!

Liebe Grüße,
Horst

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