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Thementage „Älter werden” sollen Senioren einen Lebensabend...

Ewers: „Eine große Herausforderung”

16.03.2009 | 18:08 Uhr
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Burbach. Die so genannte demografische Entwicklung hat zahlreiche Facetten. Weil die Menschen nicht nur immer älter werden, sondern auch immer höhere Ansprüche an ihren Lebensabend stellen, lädt die Gemeinde Burbach am 2. und 3. April zu zwei Themenabend unter der Überschrift „Älter werden - Leben u

„Die meisten wollen auch im Alter noch selbstbestimmt leben”, erklärte Bürgermeister Christoph Ewers, der gestern zusammen mit dem Beigeordneten und Sozialdezernenten Karl-Hermann Schmidt sowie der Seniorenbeauftragten Christine Sahm das Programm der beiden Tage vorstellte.

Wünsche nach eigenen

vier Wänden erfüllen

Den Menschen den Wunsch nach den eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu realisieren, „ist für die Gemeinde eine echte Herausforderung”, sagte der Bürgermeister. Das betreffe verschiedene Aspekte des eigenständigen Lebens.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt sei die Architektur der Häuser. Die Eigenheime, die von der heutigen Senioren-Generation vor 40 oder 50 Jahren gebaut wurden, seien in den allermeisten Fällen nicht barrierefrei und damit - für die genannte Klientel - kaum oder nicht mehr bewohnbar.

Das müsse nun aber keines wegs bedeuten, dass diese Menschen nun in ein Heim ziehen müssten. Um diesen Schritt so lange wie möglich hinaus zu zögern, gäbe es mehrere Möglichkeiten. Damit sprach Evers sowohl Wohngemeinschaften als auch Anlagen für betreutes Wohnen an, aber auch die Möglichkeit, Häuser aus den 50er und 60er Jahren seniorengerecht umzubauen.

Um hier Lösungen zu erarbeiten, habe sich in Burbach der Arbeitskreis „Barrierefreies Bauen” gegründet. Neben dem Erhalt der Wohnung sei es in diesem Zusammenhang ein weiteres Anliegen der Gemeinde, zu verhindern, dass weitere Häuser in den alten Ortslagen unbewohnt sind. Denn bei den heutigen Preisen seien Häuser kaum zu verkaufen.

In diesem Arbeitskreis, in dem die Verwaltung neben Christine Sahm auch noch mit Umweltberaterin Elisabeth Fley und dem Städteplaner Christian Feigs vertreten ist, arbeiten nicht nur verschiedene Institutionen, sondern auch zahlreiche Privatleute mit. Hier wurde auch die Idee der Thementage geboren.

Wichtige Tipps zur

Sicherheit im Haus

Diese bieten ein breitgefächertes Spektrum an. Dabei geht es nicht alleine um die körperliche Gesundheit der Senioren, sondern auch um die Gebäude, in denen sie leben - und bleiben wollen. Gerade bei alten Menschen spielen Sicherheitsaspekte eine große Rolle.

Deshalb geben Beamte der Polizei und Feuerwehr im Rahmen der Sicherheitstage auch wichtige Tipps zur Brandverhütung und Einbruchsicherheit der Wohnungen. Angesprochen werden auch Möglichkeiten des Umbaues der Häuser sowohl unter architektonischen als auch finanzierungstechnischen Gesichtspunkten.

Ulrich GEIS

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